Mit dem Modellvorhaben "Offene Hochschule" leistet Niedersachsen einen wichtigen Beitrag, um das lebenslange Lernen zu fördern, unterschiedliche Bildungsangebote noch durchlässiger zu gestalten und diese besser miteinander zu verzahnen.
Damit trägt die Landesregierung den deutlich veränderten und erhöhten Anforderungen an alle Bildungsbereiche Rechnung und stärkt damit sowohl die Hochschul- als auch die Erwachsenen-Weiterbildung.
Zentrale Handlungsfelder sind:
• Öffnung der Hochschulen für andere Zielgruppen durch spezielle Studienangebote für Berufstätige,
• Erleichterung von Übergängen zwischen beruflicher und Hochschulbildung durch Anrechnung von Qualifikationen und Kompetenzen,
• Einbindung von Angeboten aus der Erwachsenen /Weiterbildung in die Hochschulbildung.
Die "Offene Hochschule" soll sowohl die individuellen Bildungspotenziale im Sinne des lebenslangen Lernens besser nutzen als auch auf den gegenwärtig hohen Qualifikationsbedarf reagieren.
Das Land fördert das Modellvorhaben bis Ende 2012 mit 3,2 Mio. Euro. Das Vorhaben bezieht vier Hochschulstandorte ein, an denen erste Projekte teilweise bereits im Jahr 2008 begonnen worden sind. Zudem können die Teilnehmer auf Erkenntnisse aus dem Bundesprogramm "Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf ein Hochschulstudium" (ANKOM) aufbauen.
Die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung übernimmt die Koordination und Teile der Qualitätssicherung des Modellvorhabens.