Niedersachsen hat als erstes Bundesland ein integriertes Konzept zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs umgesetzt.
Intensivstudiengänge: Mit diesen Studiengängen machen die Hochschulen besonders leistungsfähigen und motivierten Studierenden das Angebot, die Studienzeit um bis zu 50 Prozent zu verkürzen. In 18 solcher Studiengänge werden intensive Betreuung, internationale Ausrichtung und Forschungsorientierung verknüpft. Dabei findet ein wesentlicher Teil der Lehrveranstaltungen in den Semesterferien statt. Inzwischen prüfen andere Bundesländer, dieses niedersächsische Erfolgsmodell zu übernehmen.
Doktorandenförderung: Auch mit der Neuordnung der Doktorandenförderung sollen die Ausbildungszeiten wesentlich verkürzt werden – von bislang durchschnittlich 4,4 Jahren auf die international üblichen drei Jahre. Dazu wurden auf Empfehlung unabhängiger Experten zehn Promotionsstudiengänge eingerichtet. In diesen interdisziplinär arbeitenden Exzellenzzentren werden die nach einer internationalen Ausschreibung ausgewählten Doktoranden intensiv betreut. Sie sind zudem verpflichtet, an einem forschungsorientierten Studienprogramm teilzunehmen. Zur Förderung der Doktoranden hat das Land 126 Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien vergeben.
Juniorprofessur: Als erstes Bundesland hat Niedersachsen die Juniorprofessur eingeführt. Damit können junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wesentlich früher als bisher selbstständig forschen und lehren.