Die niedersächsische Museumslandschaft weist eine große Vielfalt und eine hohe Qualität auf. In gut 650 unterschiedlichen Museen und Heimatstuben werden kulturhistorische Zeugnisse und Kunst aller Epochen gesammelt, bewahrt, erforscht und dem Publikum vermittelt.
In Niedersachsen gibt es drei Museumsbetriebe, die sich in den alten Zentren Hannover, Braunschweig und Oldenburg befinden. In Braunschweig zählen dazu das Braunschweigische Landesmuseum, das Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatlich Naturhistorische Museum. In Oldenburg setzt sich der Betrieb aus dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und dem Landesmuseum für Natur und Mensch zusammen. In Hannover befindet sich das Niedersächsische Landesmuseum Hannover.
Die weitaus meisten Museen in Niedersachsen befinden sich in der Trägerschaft von Kommunen, Landkreisen oder Vereinen. Viele von ihnen werden ehrenamtlich geleitet. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur steht im Rahmen seiner Möglichkeiten diesen Einrichtungen als zuverlässiger Partner zur Seite.
Das Land veranstaltet mit lokalen Akteuren wie den Kommunen und Landschaften Symposien zur Entwicklung der Museumslandschaften.
Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur führt gemeinsam mit dem Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ein Qualitätsmanagement für Museen durch. Die sogenannte Museumsregistrierung wendet sich an alle Museen in Niedersachsen. Grundlage sind die bundesweit geltenden Standards für Museen. Selbstevaluierung, Fortbildungen und der Außenblick durch eine unabhängige Kommission sind die Eckpunkte des Systems.