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Ausstellung im Wissenschaftsministerium eröffnet

Deutsche Forschungsgemeinschaft präsentiert herausragende wissenschaftliche Projekte


Prof. Dr. Johanna Wanka, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, und Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), haben heute im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover die Ausstellung „Von der Idee zur Erkenntnis“ eröffnet. Sie wird vom 23. April bis zum 16. Mai auf mehreren Etagen für Besucher von 9 Uhr bis 15:30 Uhr geöffnet sein. Mit dieser Ausstellung stellt die DFG herausragende Forschungsprojekte aus ihrer Einzelförderung vor. Exemplarisch zeigen sie die Vielfalt aktueller Forschungsthemen und die kreativen Lösungswege, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Arbeiten beschreiten.

„Die Frage, wie neues Wissen entsteht, beschäftigt uns alle“, sagte Wanka. Sie zeigte sich von den aufschlussreichen Antworten der DFG-Ausstellung beeindruckt. „Wir bekommen Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, von einem neuen Bienenroboter bis hin zu Scheibenwischern als Regensensoren für Hochwasserschutz. Die Ausstellung spiegelt in beeindruckender Weise unsere Forschungsleistung und die erfolgreiche Arbeit der DFG wider“, so Wanka.

„Die DFG bereitet in dieser Ausstellung bewusst den kleineren Forschungsprojekten eine Bühne,“ erläuterte Kleiner den Hintergrund der Präsentation. „An den Hochschulen und in der Öffentlichkeit stehen meist die großen Zentren und Verbünde im Mittelpunkt. Aber es sind vor allem die einzelnen Forscherinnen und Forscher, die mit ihren selbst entwickelten, oft unkonventionellen und risikoreichen Ideen die Forschung voranbringen,“ betonte Kleiner.

„Ausstellungen wie diese sind für uns in der Forschung eine Chance, mehr Aufmerksamkeit auf unsere Arbeit zu lenken,“ sagte Monika Sester. „ Wir können auf diesem Weg der Öffentlichkeit und der Politik zeigen, woran wir arbeiten. Und vielleicht wecken wir auch das Interesse möglicher Anwendungspartner, die unsere Erkenntnisse aufgreifen und mit uns weiterentwickeln.“

Die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit sind Grundlage für gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen und Entscheidungen. Doch wie gewinnt die Forschung neue Erkenntnisse? Wie entstehen aus wissenschaftlichen Ideen und Fragen Forschungsprojekte und daraus schließlich Wissen, das unseren Alltag und unsere Welt mitgestaltet?

Die interaktive Ausstellung macht für die Besucherinnen und Besucher erlebbar, wie aus einer Beobachtung, einer ersten Idee, einer Frage ein Forschungsprojekt wird, welche Wege die Forscherinnen und Forscher auf der Suche nach Erkenntnis beschreiten und welche Perspektiven sich aus ihrer Arbeit für die Wissenschaft oder für die Gesellschaft erschließen. Und auch die Köpfe hinter den Projekten werden sichtbar. Die Ausstellung stellt die Forscherinnen und Forscher mit ihren Teams vor und lässt sie zu ihrer Arbeit und ihren Zukunftsplänen zu Wort kommen. Das Themenspektrum reicht dabei von neuen Verfahren in der medizinischen Diagnostik und Therapie über weltweit führende Arbeiten in der Nanomechanik bis zu Untersuchungen zur Zukunft der repräsentativen Demokratie.

Die DFG unterstützt als größter Forschungsförderer in Deutschland jährlich rund 20.000 Projekte, die von einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder kleinen Gruppen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen durchgeführt werden. Diese „Einzelförderung“ gibt ihnen die Freiheit und Flexibilität, auch unkonventionelle und ergebnisoffene Vorhaben zu verfolgen.

Nächste Station der Wanderausstellung wird der Sächsische Landtag in Dresden sein.

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Artikel-Informationen

23.04.2012

Ansprechpartner/in:
Pressestelle MWK

Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibnizufer 9
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2599
Fax: 0511/120-2601

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