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Ministerin Heinen-Kljajić verleiht Wissenschaftspreis Niedersachsen 2014

Elf Persönlichkeiten von niedersächsischen Hochschulen ausgezeichnet


Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, hat am Abend in Hannover elf Persönlichkeiten von niedersächsischen Hochschulen mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen 2014 ausgezeichnet. Der Preis wurde zum achten Mal vergeben. Die Ministerin würdigte zwei Professoren, eine Nachwuchswissenschaftlerin und acht Studierende von niedersächsischen Hochschulen. Insgesamt ist der Wissenschaftspreis Niedersachsen 2014 mit 87 500 Euro dotiert.

„Was alle Preisträger verbindet, ist das Streben, sich weiterzuentwickeln und Neues zu entdecken“, sagte Heinen-Kljajić. „Wissenschaft lebt davon, dass Grenzen überschritten werden“. Alle Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen hätten neben exzellenten Leistungen in Forschung und Lehre auch wesentliche Beiträge zur Hochschulentwicklung erbracht.

Den mit 25 000 Euro dotierten Preis als herausragender Wissenschaftler einer niedersächsischen Universität erhielt Prof. Dr. Thomas Scheper. Der Professor für Technische Chemie an der Leibniz Universität Hannover hat den ersten konsekutiven Bachelor- und Masterstudiengang in Niedersachsen eingerichtet. Hervorzuheben sind auch seine erfolgreichen Beiträge zur Internationalisierung der Lehre. Mit dem Technion in Haifa/Israel hat er ein beispielhaftes Austauschprogramm für Masterstudierende etabliert.

Als herausragende Wissenschaftlerin einer Fachhochschule hat die Ministerin Prof. Dr.-Ing. Xiaobo Liu-Henke ausgezeichnet. Auch dieser Preis ist mit 25 000 Euro dotiert. Die Professorin für Regelungstechnik und Mathematik an der Fakultät Maschinenbau der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat mit ihren zukunftsweisenden Forschungsansätzen im Bereich Fahrzeugmechatronik und Elektromobilität einen wesentlichen Beitrag zur Profilbildung der Forschung an der Hochschule geleistet.
Sie ist Honorarprofessorin an der Partnerhochschule Zhejiang University of Science and Technology (ZUST) in China und unterstützt damit die Internationalisierung der Ostfalia.

Den Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler (dotiert mit 20 000 Euro), hat die Ministerin an Prof. Marcela Ibañez-Diaz, PhD überreicht. Die Juniorprofessorin für Entwicklungsökonomie an der Georg-August-Universität Göttingen hat sich in den letzten Jahren insbesondere auf dem Gebiet der Determinanten des Anbaus von Drogen profiliert und zählt hier international zu den führenden Wissenschaftlerinnen. In jüngerer Zeit hat sie sich Untersuchungen von geschlechtsspezifischer Ungleichheit in Entwicklungsländern zugewandt.

Für ihre fachlichen Leistungen und ihr gesellschaftliches Engagement hat die Ministerin acht hervorragende Studierende ausgezeichnet. Ihr Preisgeld beträgt jeweils 2 500 Euro.

Johanna Lena Block (TU Braunschweig)
Désirée Fischbach (Leibniz Universität Hannover)
Marco Haertlé (Medizinische Hochschule Hannover)
Hartmut Hombrecher (Georg-August-Universität Göttingen)
Dirk Müllmann (Universität Osnabrück)
Anna Raukuc (Hochschule Emden/Leer)
Tobias Unkauf und Jonas Zantow (im Team, TU Braunschweig)

Die Vorschläge für die Preisträger kamen von den niedersächsischen Hochschulen.
Die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen hat die Preisträger ausgesucht.
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