Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

Europäische Forschungsförderung

Forschungsrahmenprogramme (FRP)

Die Forschungsrahmenprogramme (FRP) der Europäischen Union (EU) sind mittlerweile zum weltweit größten Forschungsförderinstrument avanciert. Im 7. FRP (2007-2013) der EU konnten niedersächsische Forschungsakteure rd. 492,1 Mio. EUR EU-Fördergelder einwerben. In einem Bundesländervergleich kann sich Niedersachsen somit hinter den großen Flächenländern Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen sowie dem Forschungsstandort Berlin auf dem fünften Platz positionieren, so die jüngst vom EU-Hochschulbüro Hannover/Hildesheim veröffentlichte Analyse.

Detaillierte Information stehen hier bereit: http://www.dezernat4.uni-hannover.de/berichte.html


HORIZON 2020

Das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union wird unter der Bezeichnung "HORIZONT 2020" bzw. in der gebräuchlicheren englischen Variante "HORIZON 2020" Anfang 2014 starten und bis Ende 2020 europäische Forschungsprojekte fördern. Für die Laufzeit stehen rund 70 Milliarden Euro zur Verfügung.

Mit der Zusammenführung der forschungs- und innovationsrelevanten Förderprogramme der Europäischen Kommission wird es Förderungen der gesamten Investitionskette aus "einer Hand" geben. Somit können europäische Gelder für Grundlagenforschung eingeworben werden, für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie für Anwendung und Markterschließung in wettbewerblichen Verfahren.

Vereinfachte Regeln und Verfahren für die Antragstellung für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen werden die Teilnahme an HORIZON 2020 erleichtern. Nähere Informationen zu HORIZON 2020 finden sich hier.

In Niedersachsen unterstützen seit mehr als 20 Jahren die EU-Hochschulbüros die Universitäten und (Fach-)Hochschulen des Landes bei der Beteiligung an europäischen Forschungsförderprogrammen.

Sie bieten zu HORIZON 2020 zum Beispiel Workshops zur Antragstellung an, Recherchen zu Ausschreibungen der EU-Kommission, Beratung zur Antragsgestaltung sowie Beteiligung am Projektmanagement.

Näheres können Sie auf den jeweiligen Internetseiten der

regional verteilten EU-Hochschulbüros erfahren:

Braunschweig-Wolfenbüttel-Lüneburg:

  • Technische Universität Braunschweig
  • Hochschule für Bildende Künste
  • Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
  • Leuphana Universität Lüneburg

Clausthal:

  • Technische Universität Clausthal

Göttingen Universität:

  • Georg-August-Universität Göttingen

Göttingen Universitätsmedizin:

  • Universitätsmedizin Göttingen

Hannover-Hildesheim:

  • Hochschule Hannover
  • Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
  • Leibniz Universität Hannover
  • Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
  • Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
  • Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
  • Stiftung Universität Hildesheim

Oldenburg:

  • Universität Oldenburg
  • Jade Hochschule Oldenburg, Elsfleth und Wilhelmshaven
  • Hochschule Emden/Leer
  • Freie Kunst- und Studienstätte Ottersberg

Osnabrück:

  • Universität Osnabrück
  • Hochschule Osnabrück
  • Universität Vechta
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