Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

Frauen- und Genderforschung

In den vergangenen Jahren hat sich Frauen- und Genderforschung insbesondere in den Sozial-, Erziehungs- und Kulturwissenschaften in alle Fachgebiete hinein differenziert. Durch die Förderung im Rahmen des Niedersächsischen Forschungsverbundes für Frauen-/Geschlechterforschung (von 1997 - 2003) sind auch Ansätze in den Naturwissenschaften, den Ingenieurwissenschaften sowie der Medizin verstärkt worden. Zunehmend verbreitet sich die Erkenntnis, dass die Einbeziehung von Genderaspekten in das Design und die Planung von Forschungsvorhaben das Erkenntnis- und Innovationspotential erhöht.

Seit 2001 haben sich in Niedersachsen folgende Zentren etabliert:

  • das gender_archland (Forum für GenderKompetenz in Architektur Landschaft Planung) an der Leibniz Universität Hannover, Fakultät für Architektur und Landschaft und

2013 wurde die Geschäftsstelle der LAGEN (Die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen) an der HMTMH eröffnet.

Im Oktober 2014 wurde ebenfalls das Göttinger Centrum für Geschlechterforschung als 7. Zentrum in Niedersachsen eröffnet.

Ergänzt und unterstützt wird die Arbeit dieser Zentren, aber auch der in der Genderforschung Engagierten an anderen Hochschulen, durch das Maria-Goeppert-Mayer-Programm für internationale Frauen- und Genderforschung, in dem strategisch angelegte Berufungen auf Professuren mit einer (Teil-)Denomination für Genderforschung gefördert werden.

Die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN) hat 2011/2012 die Genderforschung in Niedersachsen evaluiert und im Oktober 2012 entsprechende Empfehlungen zur Weiterentwicklung an den Hochschulen verabschiedet.

Teilnehmerinnen der Tagung in Braunschweig

Teilnehmerinnen der Tagung in Braunschweig: Re-Visionen der Zukunft: Perspektiven der Geschlechterforschung im Mai 2006

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