Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

Fachhochschulen in staatlicher Verantwortung

Die in Niedersachsen beheimateten, staatlich verantworteten Fachhochschulen zeichnen sich vor allem durch praxisnahe Forschung und Lehre aus. Durch den starken Praxisbezug und berufsbezogene Weiterbildung sorgen sie für einen Transfer von moderner Technologie und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Wirtschaft und die Verwaltung.

An Fachhochschulen wird vor allem in den Bereichen Ingenieurwesen, Informatik, Betriebswirtschaft, Sozialwesen, Architektur und Design ausgebildet. Das traditionelle, in der Regel achtsemestrige Studium mit Diplom-Abschluss wurde auf die neue Studiengangsstruktur mit Bachelor- und Master-Abschlüssen umgestellt. Das Studium an Fachhochschulen bleibt auf ein konkretes Berufsfeld ausgerichtet. Es ist weniger theorie- und stärker praxisbezogen als das Studium an einer Universität sowie auf das Lernen in überschaubaren Gruppen (seminaristisches Prinzip) angelegt.

An den Fachhochschulen in Niedersachsen studieren im Wintersemester 2015/16 insgesamt rund 62.300 Studierende, davon rund 6.600 an den Fachhochschulen in nichtstaatlicher Verantwortung und rund 300 an der Norddeutschen Fachhochschule für Rechtspflege.

Die sieben niedersächsischen Fachhochschulen in staatlicher Verantwortung im Überblick:

  • Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (Ostfalia) (Standorte in Wolfenbüttel, Wolfsburg, Salzgitter und Suderburg)
  • Hochschule Hannover
  • Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK)
  • Hochschule Emden/Leer
  • Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (Jade Hochschule)
  • Hochschule Osnabrück (weiterer Standort in Lingen/Ems); am 01. Januar 2003 in die Trägerschaft einer öffentlich-rechtlichen Stiftung übergegangen, mehr dazu unter "Stiftungshochschule".
  • Norddeutsche Hochschule für Rechtspflege in Hildesheim (führt die Ausbildung für die Laufbahn des gehobenen Justizdienstes und justizbezogene Fortbildung durch. Zuständiges Fachministerium für diese Fachhochschule ist das Niedersächsische Justizministerium.)
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln