Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

Schlüssel zur Gesellschaft

Soziokulturelle Zentren ermöglichen allen Menschen unabhängig von Alter sowie kultureller und sozialer Herkunft Zugang zu Kunst und Kultur


Kulturelle Teilhabe für alle Menschen in Niedersachsen zu ermöglichen, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Um dieses Vorhaben weiter erfolgreich zu gestalten, setzt die Niedersächsische Landesregierung auf ein facettenreiches Angebot. So leistet die Soziokultur beispielsweise einen unverzichtbaren Beitrag für kulturelle Teilhabe und Bildung in Niedersachsen. Soziokulturelle Zentren, Initiativen und Vereine bieten Kultur in allen Sparten an und ermöglichen es Menschen, aktiv am kulturellen Leben teilzuhaben und dieses mitzugestalten. Soziokulturelle Angebote gibt es in allen Regionen Niedersachsens, im städtischen Umfeld wie auf dem Land. Die Arbeit der soziokulturellen Zentren und Initiativen zielt darauf, Menschen aller Altersgruppen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. Breitenkulturelle Angebote wirken in den Lebensalltag der Menschen hinein und sind für die kulturelle Bildung in der Fläche unverzichtbar. Die vom Land bereit gestellten Mittel für die Soziokultur fließen in die Strukturförderung, die Projektförderung aber auch in investive Projekte.

Mit der Veranstaltungsreihe „Cross Culture" hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur ein Format geschaffen, das sich mit der Frage beschäftigt, wie der Kulturbetrieb auf den Wandel der Gesellschaft reagiert und sich dadurch verändert. Zunehmende Internationalisierung, weltweite Migration und Fragen zur Transkulturalität stehen hierbei im Fokus. Durch die regionalen Interkulturforen schafft das Wissenschaftsministerium eine Möglichkeit, bei der Künstlerinnen und Künstler und Künstler sowie Expertinnen und Experten aus Kultur, Migration und Wissenschaft sich untereinander austauschen, Synergieeffekte schaffen und diese als Multiplikatoren in der Praxis anwenden.

Kunst und Kultur leisten darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag, um Menschen, die zu uns kommen, die erste Orientierung in unserer Gesellschaft zu erleichtern. Kulturelle Teilhabe ist ein Schlüssel zur Gesellschaft. Kulturelle Arbeit bringt Menschen zusammen. Deswegen hat Niedersachsen eine Vielzahl an Projekten in den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Bildende Kunst und Literatur für Geflüchtete geöffnet. Dies trägt zur Verständigung trotz sprachlicher Barrieren bei und ermöglicht es, dem vermeintlich Fremden auf Augenhöhe zu begegnen.

 

Mit der Veranstaltungsreihe „Cross Culture“ hat das Kulturministerium ein Format geschaffen, das sich mit der Frage beschäftigt, wie der Kulturbetrieb auf den Wandel der Gesellschaft reagiert und sich dadurch verändert.

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