Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

Institut für frühkindliche Bildung feiert zehnjähriges Bestehen

Thümler: „nifbe ist bundesweiter Vorreiter“


Wissenschaftsminister Björn Thümler hat dem Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) in Osnabrück zu zehn Jahren wichtiger und erfolgreicher Arbeit gratuliert: „Das nifbe ist ein bundesweiter Vorreiter auf dem Weg, die frühkindliche Entwicklung unserer Kinder zu verbessern und voranzubringen“, sagte der Minister bei einem Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Instituts in Osnabrück.

Seit Anfang des Jahrtausends wird der ersten Lebensphase eines Menschen für seine weitere Entwicklung zunehmend Bedeutung beigemessen. Es wurde erkannt, dass in dieser Zeit die entscheidenden Grundlagen für die gesamte spätere Bildungs- und Berufsbiographie gelegt werden. Vor diesem Hintergrund wurde Ende 2007 mit Landesfinanzierung das nifbe als ein in Deutschland einmaliges Institut gegründet. Thümler hob hervor, dass das Institut zehn Jahre wichtige und erfolgreiche Arbeit hinter sich hat. Zudem betonte er den vom Land erteilten Auftrag an das nifbe: „Wir wollen das nifbe im Bereich der Aus- und Weiterbildung stärken und mit seiner Hilfe den Transferwissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis der Einrichtungen und Angebote frühkindlicher Bildung verbessern. Dazu gehört auch die Vernetzung der vielen verschiedenen Akteure vor Ort mit der Universität Osnabrückgenauso wie im Flächenland Niedersachsen.“

In den vergangenen fünf Jahren hat das nifbe rund um die frühkindliche Entwicklung vielfache inhaltliche Impulse gesetzt und über seine Qualifizierungsmaßnahmen rund die Hälfte der 5.500 Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen erreicht. Thümler bekräftigte die Bedeutung des neuen Bildungsschwerpunktes „Vielfalt leben und erleben – Chancen und Herausforderungen der Heterogenität“, den das nifbe zusammen mit dem Land entwickelt hat. „Das nifbe kann so in der Praxis präsent und mit der Forschung vernetzt sein.“

Nifbe-Direktorin Prof. Dr. Renate Zimmer unterstrich, dass das nifbe sich in den vergangenen Jahren als „unverzichtbarer Baustein für die konsequente Qualitätsentwicklung in der frühkindlichen Bildung des Landes Niedersachsen etabliert hat“. Im Zentrum stehe der „wechselseitige Transfer zwischen Forschung und Praxis und ein Dialog auf Augenhöhe zwischen allen Beteiligten“. Mit der neuen Qualifizierungsinitiative stelle sich das nifbe einer zentralen gesellschaftspolitischen Herausforderung. Für die Zukunft erhofft sich die Institutsdirektorin „eine Stärkung des nifbe durch die neue Landesregierung und eine langfristige Planungssicherheit“.

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20.12.2017

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