Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

Forschungskooperation Niedersachsen und Israel

I. Gegenstand und Ziel der Förderung

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung fördern aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab Forschungsvorhaben, die von niedersächsischen Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen gemeinsam mit israelischen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen durchgeführt werden. In Fortführung bestehender Kooperationsbemühungen sind insbesondere Anträge in Kooperation mit dem Technion – Israel Institute of Technology – in Haifa und der Hebräischen Universität Jerusalem willkommen.

Ziel dieses Programms ist die Förderung wissenschaftlich herausragender Kooperationsprojekte. Die Kooperation muss explizit und schlüssig begründet sowie in ihrer Ausgestaltung dargelegt werden.

Das Förderangebot richtet sich im jährlichen Wechsel an folgende Fächergruppen:
2018: Bio- und Lebenswissenschaften, Medizin
2019: Naturwissenschaften, Mathematik, Ingenieurwissenschaften
2020: Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Förderung interdisziplinärer Vorhaben (beispielsweise Medizin mit Sozialwissenschaften) ist im Rahmen dieses Programmes möglich. Der thematische Fokus solcher Projekte muss jedoch in der jährlich jeweils adressierten Fächergruppe liegen, was vom antragstellenden Konsortium entsprechend zu begründen ist.

Es ist vorgesehen, mit den geförderten Wissenschaftler(inne)n jedes Ausschreibungsjahrgangs in der zweiten Hälfte der Projektlaufzeit ein Statussymposium durchzuführen. Dieses soll Raum für die Präsentation der Forschungsprojekte und ihre bislang erzielten Ergebnisse geben. Gleichzeitig soll es den Projektbeteiligten ermöglichen, sich zu vernetzen und Erfahrungen in Bezug auf inhaltliche und organisatorische Fragen der Projektabwicklung auszutauschen.

II. Voraussetzungen der Förderung

Gefördert werden wissenschaftlich herausragende Vorhaben, für die aus fachlicher Perspektive der Mehrwert einer kooperativen Bearbeitung deutlich gemacht werden kann. Das setzt entsprechend eine Fragestellung voraus, für deren Bearbeitung die unterschiedlichen Kompetenzen und Forschungserfahrungen der Projektbeteiligten aus beiden Ländern sinnvoll zusammengeführt werden können. Die gemeinsame wissenschaftliche Arbeit im Rahmen von Gastaufenthalten und/oder der Organisation gemeinsamer Veranstaltungen ist daher von besonderer Bedeutung. Im Mittelpunkt der Begutachtung stehen die wissenschaftliche Qualität und Originalität des Vorhabens.

Antragsteller(innen) müssen promoviert sein.

III. Art, Dauer und Höhe der Förderung

Beantragt werden können alle direkt zur Durchführung des Vorhabens erforderlichen Personal-, Sach- und Reisemittel. Die maximale Fördersumme beträgt 300.000 EUR bei einer Förderlaufzeit von maximal drei Jahren. Pauschale Overheads werden nicht übernommen.

Werden Promotionsstellen beantragt, sind diese in Deutschland nach 0,65 % TV-L 13 zu vergüten und für eine Laufzeit von drei Jahren vorzusehen; Abweichungen davon sind zu begründen. In Israel ist ein vergleichbares Gehalt nach lokalen Standards vorzusehen.


Weitere Einzelheiten zu Förderhöhe und zum Förderverfahren finden sich in der Ausschreibung (Rubrik „Downloads“).

  • Die Anträge werden von einem Gutachterpanel vergleichend begutachtet.

Die geförderten Projekte sind auf der Homepage der VolkswagenStiftung zu finden: http://metager.to/d5pt1.




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