Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

PRO*Niedersachsen - Wissenschaftliche Veranstaltungen in Niedersachsen

Programmausschreibung


Antragsfrist: Sechs Monate vor Veranstaltungsbeginn


Das Land Niedersachsen unterstützt wissenschaftliche Veranstaltungen in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften mit dem Ziel, die Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, den Austausch von Forschungsergebnissen und die Entwicklung neuer Forschungsperspektiven zu fördern. Die Veranstaltungen sollen in Niedersachsen stattfinden und Themen von besonderer wissenschaftlicher Relevanz aufgreifen. Gegenstand der Veranstaltungen können sowohl fachdisziplinäre als auch interdisziplinäre Fragestellungen sein.
Eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird erwartet. Besonders wünschenswert sind Veranstaltungen mit einem internationalen Kontext oder zu regional verankerten Forschungsgegenständen bzw. zu forschungspolitischen Schwerpunkten in Niedersachsen.
Reguläre Lehrveranstaltungen (Seminare, Workshops, Exkursionen, Kolloquien, Summerschools etc.) werden nicht gefördert.


I. Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind die Hochschulen des Landes Niedersachsen gem. § 2 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG) sowie vom Land institutionell geförderte For-schungseinrichtungen. Vom Land finanzierte Museen, Bibliotheken und Archive sind antragsberechtigt, soweit sie mit einer antragsberechtigten Hochschule zusammen einen Antrag stellen.
Anträge können nur durch hauptberuflich und unbefristet an einer der genannten Einrichtungen tätiges wissenschaftliches Personal gestellt werden. Antragsberechtigt sind auch Juniorprofessorinnen und -professoren.


II. Fördervolumen

Die Höhe der Förderung beträgt mindestens 2.500 Euro und maximal 20.000 Euro. Die Förderung orientiert sich an der Anzahl der Teilnehmenden:

Bewilligung nach Anzahl der Teilnehmenden (TN)

bis 50 TN 200 Euro pro TN max.

51 bis 150 TN 150 Euro pro TN max.

über 150 TN 100 Euro pro TN max.


Für die endgültige Festsetzung des Zuschusses ist die tatsächliche Anzahl der Teilnehmenden maßgebend, die bei der Abrechnung zu belegen ist. Ggf. kann der Zuschuss gekürzt werden. Eine nachträgliche Erhöhung des Zuschusses nach Durchführung der Veranstaltung ist nicht möglich.


III. Verwendung der Fördermittel

Eine Verwendung der Fördermittel ist nur für Personalausgaben und Sachausgaben möglich, die zusätzlich für die Vor- und Nachbereitung sowie die Durchführung der Ver-anstaltung anfallen.
Wird die Organisation der Veranstaltung (oder Teile davon) an eine Veranstaltungs-/ Kongressagentur abgegeben, muss dies im Antrag angegeben und begründet werden.
Bei Beauftragung einer Veranstaltungs-/ Kongressagentur muss mit dieser vereinbart werden, dass die Belege (mit Bestätigung über die Auszahlung) über die nachstehend genannten förderfähigen Ausgaben dem Antragsteller für die Abrechnung zur Verfügung gestellt werden. Außerdem muss bei der Beauftragung das Vergaberecht eingehal-ten werden und der Vertrag mit der Veranstaltungs-/ Kongressagentur darf keine (anteilige) Abführung evtl. Überschüsse an den Antragsteller beinhalten.

Folgende sächliche Aufwendungen sind förderfähig:

• Fahrt- und Aufenthaltskosten für aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer , sofern nicht durch Heimatinstitutionen abgedeckt, nach den Vorschriften des Bundesreisekostengesetzes sowie der entsprechenden niedersächsischen Ausführungsbestimmungen.
• Tagungsberichterstattung (Ergebnisse sollten möglichst in Open Access zur Verfügung gestellt werden)
• Raummieten, sofern externe Räume angemietet werden.
• Verbrauchsmaterial

Nicht förderfähig sind indirekte Kosten, d.h. Kosten für durch die wissenschaftliche Veranstaltung in Anspruch genommene Infrastruktur (z.B. Raum- oder Energiekosten) und für die Mitarbeit von Personen, die nicht als Projektpersonal abgerechnet werden, sowie:

• (Referenten-)Honorare
• die Anschaffung von Geräten
• Ausgaben für Abend- oder Rahmenprogramm und repräsentative Aufwen-dungen
• Ausgaben für Bewirtung


IV. Antragstellung

Förderanträge sind ungeheftet bzw. ungebunden unter Verwendung des anliegenden Antragsformulars

• in zweifacher Ausfertigung
• auf dem Dienstweg, d. h. über die Leitung der antragsberechtigten Einrichtung

unter folgender Anschrift an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur zu richten:


Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Referat 12
Postfach 2 61
30002 Hannover


Folgende Unterlagen sind einzureichen:

• Antragsformular (Anlage 1)
• Tagungskonzept, anhand dessen die wissenschaftliche Bedeutung sowie die Zielsetzung der Veranstaltung und die Einbindung des wissenschaftlichen Nachwuchses beurteilt werden kann (max. 3 Seiten, Schriftgröße 11 pt)
• vollständiges Veranstaltungsprogramm inklusive aller Referentinnen und Refe-renten mit Angaben zu ihrem Fachbereich, ihrer entsendenden Einrichtung sowie ihrem Vortragsthema; hierbei ist auf ein ausgewogenes Geschlechterver-hältnis zu achten, das mindestens die jeweils fachspezifische Repräsentanz von Frauen abbildet
• Ausgaben- und Finanzierungsplan (Anlage 2)
• wissenschaftlicher Lebenslauf der Antragstellenden (max. 3 Seiten)


V. Antragsfrist

Anträge können jederzeit -mindestens aber 6 Monate vor Veranstaltungsbeginn - einge-reicht werden.


VI. Hinweise zum Förderverfahren

Antragstellende können nach dieser Ausschreibung und den Verwaltungsvorschriften zu §§ 23 und 44 LHO Zuwendungen im Wege der Projektförderung als nicht rückzahl-barer Zuschuss auf Ausgabenbasis erhalten. Ein Rechtsanspruch auf Förderung be-steht nicht.

Im Fall der Bewilligung an Zuwendungsempfänger werden die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) Bestandteil des Bewilli-gungsbescheides.

Nach Abschluss ist ein Sachbericht (maximal 2 Seiten, Schriftgröße 11 pt) vorzulegen, der über den Verlauf und die wesentlichen Ergebnisse der wissenschaftlichen Veran-staltung Auskunft gibt. Zusätzlich ist eine Teilnehmerliste mit Namen, Unterschrift und Institution der Teilnehmenden zu übersenden.

Die Abrechnung bzw. der Verwendungsnachweis ist spätestens drei Monate nach Ab-schluss der Veranstaltung vorzulegen. Der Zuschuss wird erst nach Vorlage der Ab-rechnung bzw. des Verwendungsnachweises ausgezahlt.


VII. Kontakt

Bei Fragen zur Programmausschreibung wenden Sie sich bitte an:

Bettina Weber
Tel. 0511/120 2523
E-Mail: bettina.weber@mwk.niedersachsen.de



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