Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

Kulturelle Bildung

Noch mehr Menschen mit Kulturangeboten erreichen



Unter kultureller Bildung wird in erster Linie die aktive Auseinandersetzung von Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Nationalität mit Kunst und Kultur verstanden, einschließlich eigener künstlerischer sowie musischer Aktivitäten.
Kulturelle Bildung soll eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Kulturelle Teilhabe zu stärken ist Leitbild der Kulturpolitik der Landesregierung. Daher ist es ein Ziel, kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche im schulischen und außerschulischen Bereich zu ermöglichen und dabei Zugangsbarrieren abzubauen. Bereits heute ist kulturelle Bildung in der Alltagspraxis und den Vermittlungsangeboten vieler Kultureinrichtungen fest verankert, sowohl in der freien Szene als auch in den öffentlich getragenen Häusern.


Transkultur
Die in Niedersachsen lebenden Migranten bereichern unser Land durch ihre vielfältigen Kulturen und bringen internationale Akzente in das Alltagsleben. Es gilt, die Brücken zwischen der zugewanderten und der einheimischen Kulturszene konsequent auszubauen. Das Ziel des Landes ist es, gegenseitiges Verständnis und wechselseitige Akzeptanz mit und durch Kultur herzustellen.

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert in Niedersachsen Kunst- und Kulturprojekte, die den interkulturellen Dialog voranbringen. Im Mittelpunkt stehen dabei Vorhaben, die die kulturellen Elemente unterschiedlicher Nationalitäten kombinieren und traditionelle Grenzen auflösen. Alle Sparten sind hierbei angesprochen: Theater, Musik, Bildende Kunst, Performance, Tanz, multimediale Projekte / Neue Medien, ebenso spartenübergreifende und kulturpädagogische Projekte. Zudem sind staatliche und freie Kultureinrichtungen angehalten, sich mit ihren Angeboten und der jeweiligen Nachfrage zu befassen und mit der Frage, wie sie neue Publikumsschichten erreichen können.

InterKulturBarometer
Im Jahr 2012 hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit dem Zentrum für Kulturforschung das erste InterKulturBarometer in Deutschland durchgeführt. Damit wurden die kulturellen und künstlerischen Prozesse einer zunehmend durch Migration geprägten Gesellschaft sowie die kulturelle Partizipation und Identität der Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse der Studie und darüber hinausgehende Empfehlungen wurden unter dem Titel „Kulturelle Teilhabe, künstlerische Interessen, kulturpolitische Perspektiven" in einem Symposium am 13. April 2012 auf der Domäne Marienburg der Universität Hildesheim öffentlich präsentiert.

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