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Demenz – Versunken im Meer des Vergessens?

Wissenschaftsminister Björn Thümler lädt ein: Forschung made in Niedersachsen am 29. Oktober 2019 um 18 Uhr zu Gast an der Universität Göttingen


Sie gilt als eine der bedrohlichsten Krankheiten im Alter: Demenz. Die Angst vor dem schleichenden Vergessen ist groß, denn unter Demenz leiden immer mehr Menschen – allein in Deutschland zurzeit etwa 1,7 Millionen. Am häufigsten erkranken Menschen an der Alzheimer-Demenz, dem Absterben von Nervenzellen im Gehirn, das sich zuerst durch ein nachlassendes Gedächtnis bemerkbar macht. Mittlerweile sind viele mögliche Ursachen erkannt, eine Heilung ist jedoch noch nicht möglich. Demenz ist kein rein medizinisches Problem. Die Pflege und Versorgung der Erkrankten ist ebenfalls eine große Herausforderung.

Wie ist ein menschenwürdiges Leben mit der Demenz möglich? Welche ethischen Fragen stellen sich? Wie kann die Gesellschaft eine gute Versorgung der Betroffenen gewährleisten? Niedersächsische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Demenzforschung.

Dabei sein werden Prof. Dr. Silke Schicktanz, Professorin für Kultur und Ethik der Biomedizin, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universitätsmedizin Göttingen, Prof. Dr. Jens Wiltfang, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Göttingen, Prof. Dr. Andrea Teti, Professor für Alter und Gesundheit am Institut für Gerontologie, Fakultät I, Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften der Universität Vechta, Prof. Dr. Eckart Altenmüller, Vizepräsident der HMTM Hannover und Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der HMTM Hannover.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über das folgende Formular zur FmiN-Veranstaltung „Demenz – Versunken im Meer des Vergessens?“ am 29.10.2019 an:

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