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Land Niedersachsen und VolkswagenStiftung fördern fünf Pilotprojekte zur Gewinnung internationaler Studierender
Mit dem Förderprogramm „Campus International – Pilotvorhaben zur Gewinnung internationaler Studierender“ unterstützen das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die VolkswagenStiftung gezielt niedersächsische Hochschulen dabei, Studium und Lehre attraktiver für internationale Studierende zu machen. Nun wurden fünf Projekte für eine Förderung ausgewählt. Insgesamt fließen in den kommenden vier Jahren 2,5 Millionen Euro in innovative Konzepte zur Gewinnung, Studienvorbereitung und erfolgreichen Integration internationaler Studierender.
„Während in vielen Teilen der Welt Abschottung und nationalistische Ideen an Einfluss gewinnen, geht Niedersachsen bewusst einen anderen Weg: Wir setzen auf Offenheit, akademische Vielfalt und neue Impulse. Wir wollen und brauchen internationale Studierende. Sie bereichern unsere Hochschulen und sind als kommende Fachkräfte unerlässlich für unseren Wirtschaftsstandort. Ohne hochqualifizierte Zuwanderung werden wir unseren Wohlstand langfristig kaum halten können“, betont Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs. „Mit ‚Campus International‘ unterstützen wir unsere Hochschulen, neue Wege zu gehen und nachhaltige Strukturen aufzubauen. Die ausgewählten Pilotprojekte haben im besten Sinne Vorbildcharakter: Sie begleiten Studierende von der Anwerbung bis hin zur Integration in den niedersächsischen Arbeitsmarkt.“
Eine Förderung erhalten die Leuphana Universität Lüneburg, die Technische Universität Braunschweig, die Universität Osnabrück in Kooperation mit der Jade Hochschule, die Technische Universität Clausthal sowie die Georg‑August‑Universität Göttingen.
Ziel der Projekte ist es, internationale Studierende gezielt anzuwerben, digitale Beratungsangebote zu stärken, neue Studienformate zu entwickeln und die Studierenden enger mit der regionalen Wirtschaft zu vernetzen.
„Campus International“ ist als Pilotförderung angelegt. Die Projekte sollen nicht nur vor Ort wirken, sondern Modellcharakter für weitere Hochschulen entfalten. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird systematisch erfasst, um erfolgreiche Ansätze langfristig zu etablieren.
zukunft.niedersachsen
Der überwiegende Teil der Fördermittel von zukunft.niedersachsen resultiert aus dem Gegenwert der jährlichen Dividende auf nominal 30,2 Millionen VW-Treuhandaktien des Landes Niedersachsen, die dem Gewinnabführungsanspruch an die VolkswagenStiftung unterliegen. Satzungsgemäß sind die Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen im Land Niedersachsen zu vergeben. Dazu legt die Landesregierung dem Kuratorium der Stiftung zumeist im Sommer und im Herbst Verwendungsvorschläge vor. Im Berichtsjahr 2025 standen für zukunft.niedersachsen insgesamt 202 Millionen Euro zur Verfügung.Artikel-Informationen
erstellt am:
15.04.2026
Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
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