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Niedersachsen stärkt Wissenschaftsstandorte mit 130 Millionen Euro

Landtag ebnet Weg für moderne Infrastruktur in Oldenburg und Hannover


Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Niedersächsischen Landtages hat in seiner Sitzung am (heutigen) Mittwoch über 130 Millionen Euro für drei große hochschul- und wissenschaftsrelevante Bauvorhaben freigegeben. Mit den Entscheidungen werden zentrale Projekte an der Universität Oldenburg, der Hochschule Hannover und der Landesbibliothek Oldenburg ermöglicht und wichtige Weichen für eine moderne und leistungsfähige wissenschaftliche Infrastruktur in Niedersachsen gestellt.

„Nun ist es offiziell: Mit der Freigabe der Mittel setzt das Land Niedersachsen ein dickes Ausrufezeichen für die Stärkung seiner wissenschaftlichen Infrastruktur. Die beschlossenen Maßnahmen schaffen moderne Studien‑, Forschungs‑ und Arbeitsbedingungen, sichern wertvolle Kulturgüter und stärken die Attraktivität Niedersachsens als Wissenschafts- und Innovationsstandort“, sagt Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. „Insbesondere die Finanzierung für das neue Labor- und Bürogebäude an der Universität Oldenburg ist ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zum Ausbau der Medizinischen Fakultät auf 200 Studienanfängerplätze. Die Universitätsmedizin Oldenburg ist ein zentraler Anker der medizinischen Versorgung und der Gesundheitsforschung im Nordwesten. Der Neubau schafft optimale Voraussetzungen für gute Lehre, moderne Forschung und eine hochwertige medizinische Ausbildung.“

Universitätsmedizin Oldenburg: Neubau stärkt Ausbildung und Forschung

Für den ersten Bauabschnitt des neuen Labor- und Bürogebäudes Medizin inklusive der Lehrflächen der Anatomie stehen nun insgesamt rund 85 Millionen Euro bereit, davon rund 67 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt und 18 Millionen Euro aus Eigenmitteln der Hochschule.

Der Neubau ist ein wesentlicher Baustein, um die Zahl der Medizinstudienanfängerplätze dauerhaft auf 200 am Standort Oldenburg zu erhöhen. Vorgesehen sind Büro- und Laborflächen für sieben Lehrstühle, moderne Core Facilities sowie die notwendigen Infrastruktur‑ und Lehrflächen für die Anatomie.

Hochschule Hannover: Sanierung für moderne Lehre am Standort Linden

Für die Hochschule Hannover (HsH) werden rund 24,5 Millionen Euro bereitgestellt. Das Projekt umfasst die grundlegende Sanierung eines Teilbereichs des Bauteils 1A auf dem Campus Linden.

Das Gebäude aus den 1960er-Jahren wird baulich und betriebstechnisch umfassend ertüchtigt, um den Anforderungen zeitgemäßer Lehre und Forschung gerecht zu werden. Während der Bauphase werden sowohl im Bestand in Linden als auch in der bereits genutzten Landesliegenschaft in der Bismarckstraße Ausweichflächen zur Verfügung stehen, sodass der Lehr- und Forschungsbetrieb ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann.

Landesbibliothek Oldenburg: Erweiterung der Magazinflächen

Für die Landesbibliothek Oldenburg sind rund 21,2 Millionen Euro freigegeben. Geplant ist ein neues Magazingebäude mit angeschlossenen Werkstätten, das eine sichere und klimatechnisch verlässliche Unterbringung wertvoller Bestände gewährleistet.

Aufgrund unzureichender klimatechnischer Lagerbedingungen im Altbestand sowie eines stetigen Zuwachses an Werken können zukünftig rund 480.000 Bände im Erweiterungsbau konzentriert werden. Ein geschlossener Verbindungsgang zwischen Alt- und Neubau stellt zudem einen geschützten und effizienten Transport der Medien sicher.

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Artikel-Informationen

erstellt am:
18.03.2026

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