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Niedersächsische Hochschulen glänzen beim Professorinnenprogramm 2030

Wissenschaftsminister Mohrs: „Exzellente Forschung braucht die besten Köpfe – unabhängig vom Geschlecht“


Großer Erfolg für die Gleichstellung an Niedersachsens Hochschulen: Im Professorinnenprogramm 2030 von Bund und Ländern waren alle 19 eingereichten Gleichstellungskonzepte niedersächsischer Hochschulen erfolgreich. Sie haben nun die Möglichkeit, Fördermittel für bis zu drei Professuren zu beantragen. Vier Hochschulen aus Niedersachsen wurden zusätzlich mit dem Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ ausgezeichnet: Die Hochschulen Emden/Leer und Hannover sowie die Universitäten Göttingen und Osnabrück.

Wissenschaftsminister Falko Mohrs: „Dieses Ergebnis ist außergewöhnlich: Dass alle 19 niedersächsischen Anträge im Professorinnenprogramm 2030 erfolgreich sind, zeigt eindrucksvoll, wie entschlossen unsere Hochschulen Gleichstellung als strategisches Zukunftsthema vorantreiben. Niedersachsen gehört damit bundesweit zur Spitze. Exzellente Forschung braucht die besten Köpfe – unabhängig vom Geschlecht. Wenn wir mehr Frauen auf Professuren bringen, stärken wir die Innovationskraft unseres Wissenschaftssystems und sichern langfristig die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.“

Das Professorinnenprogramm 2030 ist das zentrale Förderinstrument von Bund und Ländern zur Stärkung der Gleichstellung in der Wissenschaft. Insgesamt stellen Bund und Länder 320 Millionen Euro bis 2030 bereit, um Erstberufungen von Professorinnen zu fördern und strukturelle Gleichstellungsmaßnahmen an Hochschulen zu stärken. Hochschulen können auf Grundlage erfolgreicher Gleichstellungskonzepte bis zum 30. September 2027 Anträge für bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Wissenschaftlerinnen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren stellen.

Niedersachsen unterstützt erfolgreiche Hochschulen zusätzlich mit dem bundesweit einzigartigen landeseigenen Programm „Professorinnen für Niedersachsen“, um im Wettbewerb um exzellente Wissenschaftlerinnen besonders attraktive Bedingungen zu schaffen. Mit dem hervorragenden Abschneiden im Professorinnenprogramm 2030 unterstreichen die niedersächsischen Hochschulen ihre führende Rolle bei der Förderung von Wissenschaftlerinnen und beim strukturellen Wandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem.

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Artikel-Informationen

erstellt am:
20.03.2026

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