Stratmann auf OFFIS-Tag in Oldenburg
„Die Sicherheit muss bei der weiter wachsenden Mobilität im Vordergrund stehen.“
HANNOVER/OLDENBURG. Was sich Forscher alles ausdenken, um die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen, konnten Besucher am 13.06.2007 in Oldenburg miterleben. Das Informatik-Institut OFFIS forscht und arbeitet in einer echten Marktlücke: Moderne Autos sind schon heute ausgestattet mit jeder Menge Sicherheitssystemen. ESP, ABS, Warn- und Assistenzsysteme, Satellitennavigation machen das Fahren immer sicherer. Der größte Risikofaktor im Verkehr ist aber der Mensch. Wie er mit der Technik umgeht, sie versteht, ist wenig erforscht. Ein Missverständnis zwischen Mensch und Maschine kann aber schnell zu einer Fehlbedienung und damit zu einem Risiko führen.
"Mobilität ist Voraussetzung für mehr Freiheit und Lebensqualität. Sie bildet die Grundlage für das soziale Miteinander von Menschen und für die Erschließung von Lebensräumen. Die Sicherheit muss aber bei der weiter wachsenden Mobilität im Vordergrund stehen", erklärte Wissenschaftsminister Lutz Stratmann heute anlässlich des OFFIS-Tages "Sicherheit im Verkehr".
Bei OFFIS arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Ingenieurwissenschaftlern, Informatikern, Physikern und Psychologen aus Oldenburg und Braunschweig daran, dass sich Mensch und Technik besser verstehen.