Schon die abstrakten Zahlen sind imposant: Den 26 niedersächsischen Hochschulen mit ihren mehr als 36.000 Beschäftigten und rund 145.500 Studierenden stehen im Jahr 2009 rund 1,78 Milliarden Euro zur Verfügung.
Insgesamt gibt es in Niedersachsen 19 staatliche bzw. Stiftungs-Hochschulen, darunter elf Universitäten und zwei künstlerische Hochschulen mit eher wissenschaftlich orientierten Studiengängen und exzellenten Forschungsmöglichkeiten. Dazu gehören etwa die bereits 1737 gegründete Universität Göttingen und die Leibniz Universität Hannover. Die Universität Göttingen ist mit 23.129 Studierenden die größte Hochschule Niedersachsens. Die 13 Fachhochschulen, darunter sieben staatliche bzw. in Trägerschaft einer öffentlich-rechtlichen Stiftung, zeichnen sich vor allem durch praxisnahe Forschung und Lehre aus.
Hochschulen und Forschungseinrichtungen wachsen in Niedersachsen immer mehr zusammen: So kooperieren die Universität Göttingen und zwei Max-Planck-Institute im Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften – die dort geballte Kompetenz braucht international keinen Vergleich zu scheuen. In Braunschweig haben die Technische Universität und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ihre Aktivitäten am neuen Forschungsflughafen zusammengeführt und eine europaweit einzigartige Infrastruktur für die Mobilitätsforschung geschaffen.