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Forschung 65 plus

„Niedersachsenprofessur“ sichert Hochschulen bewährte Kräfte


HANNOVER. Niedersachsen richtet als erstes Bundesland ein Förderprogramm für Spitzenforscher kurz vor dem Ruhestand ein. "Exzellente Forschung kennt keine Altergrenzen", sagte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann bei der Vorstellung des ersten Seniorprofessors Professor Dr. Karl Welte von der Medizinischen Hochschule Hannover im neuen Förderprogramm "Die Niedersachsenprofessur – Forschung 65 plus". "Es ist konsequent und sinnvoll, die besten und bewährten Kräfte für die Wissenschaft im Lande zu erhalten. Bislang gibt es in Deutschland nur Einzellösungen. Die breite Anerkennung für wissenschaftliche Leistungen im Alter fehlt", so Stratmann.

Deshalb hat das Land Niedersachsen zusammen mit der VolkswagenStiftung das neue Programm gestartet, das es künftig herausgehobenen Wissenschaftlern ermöglicht, auch über die gesetzliche Altersgrenze hinaus an niedersächsischen Hochschulen zu arbeiten.

Dem Niedersachsen-Professor wird zusätzlich zu den Ruhestandsbezügen eine nebenberufliche Professur übertragen, die es ihm ermöglicht, seine wissenschaftliche Arbeit fortzusetzen.

Dabei steht der Professor der Hochschule als zusätzliche Kraft zur Verfügung: Seine bisherige Stelle kann durch die Hochschule regulär für jüngere Wissenschaftler ausgeschrieben werden.

Das neue Programm wird als Teil der Förderlinie "Holen&Halten" aus Mitteln des "Niedersächsischen Vorab" mit vorerst zwei Millionen Euro finanziert.

 

Artikel-Informationen

10.07.2008

Ansprechpartner/in:
Pressestelle MWK

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