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24 Millionen Euro für Universitäten in Vorbereitung auf die Exzellenstrategie

Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Wir verdoppeln die Summe“


Das Land Niedersachsen unterstützt die niedersächsischen Hochschulen bei ihren Vorbereitungen auf die im Jahr 2026 beginnende Runde der Exzellenzstrategie mit 24 Millionen Euro. „Damit verdoppeln wir die Summe, die ab 2015 in die Vorbereitung der aktuell laufenden Runde geflossen ist. Unser Ziel ist es, unsere Universitäten optimal vorzubereiten“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler.

Die niedersächsischen Universitäten hatten in der Förderlinie „Exzellenzcluster“ in der aktuell laufenden Runde der Exzellenzstrategie mit sechs geförderten Clustern sehr gut abgeschnitten. Mehr als 320 Millionen Euro fließen damit insgesamt bis 2026 in die Spitzenforschung in Niedersachsen, drei Viertel davon aus Bundesmitteln, ein Viertel aus Landesmitteln.

Um an die Erfolge anzuknüpfen, hat Niedersachsen das Programm „ExzellenzStärken“ ins Leben gerufen. „Wir haben die Universitäten bereits 2020 aufgefordert, Konzepte für die kommende Runde der Exzellenzstrategie zu entwickeln, vertiefte Planungen sind Anfang 2022 eingereicht worden“, so Thümler. Diese hatte die Wissenschaftliche Kommission mit Unterstützung internationaler Gutachterinnen und Gutachter im März beraten. Ihre Empfehlungen sind jetzt eingegangen.

Auf Basis dieser Empfehlungen erhalten die Universitäten Hannover und Göttingen jeweils fünf Millionen Euro für ihre Vorbereitungen, die Technische Universität Braunschweig, die Universität Oldenburg und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) jeweils vier Millionen Euro und die Universität Lüneburg zwei Millionen Euro.

Neben neuen Clusterinitiativen beabsichtigen die Universitäten die Weiterführung aller sechs aktuell laufenden Cluster.


Hintergrund und weiterer Zeitplan:

Am 27. September 2018 fielen die ersten Förderentscheidungen in der Exzellenzstrategie: Eine Kommission aus internationalen Expertinnen und Experten sowie den Wissenschaftsministerinnen und -ministern von Bund und Ländern wählte 57 Exzellenzcluster für die Förderung ab dem 1. Januar 2019 aus.

Universitäten, die in der ersten Förderlinie mit mindestens zwei oder im Verbund mit drei Exzellenzclustern erfolgreich waren, konnten sich in der zweiten Förderlinie um die Förderung als Exzellenzuniversität bewerben. Die Förderentscheidungen für die Exzellenzuniversitäten fielen im Sommer 2019. Seit November 2019 werden zehn Exzellenzuniversitäten und ein Exzellenzverbund gefördert.

Zum 15. Dezember 2022 wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Ausschreibung Exzellenzcluster-Skizzen“ veröffentlichen. Diese Skizzen müssen im Rahmen der Förderlinie „Exzellenzcluster“ bis zum 31. Mai 2023 eingereicht werden.

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hatte sich Anfang April darauf verständigt, die Anzahl der Cluster auf maximal 70 zu erhöhen. In der vergangenen Runde waren 57 in die Förderung aufgenommen worden.


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Artikel-Informationen

erstellt am:
28.04.2022

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