Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

Land fördert Händel-Festspiele mit insgesamt 800.000 Euro

Zielvereinbarung gibt Planungssicherheit bis zum hundertjährigen Jubiläum 2020


Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen erhalten vom Land Planungssicherheit bis zu ihrem hundertjährigen Jubiläum im Jahr 2020. Das herausragende niedersächsische Musikfestival wird für fünf Jahre mit insgesamt 800.000 Euro unterstützt. Dies sieht die neue Zielvereinbarung vor, mit der sich alle Vertragspartner zu einer erhöhten Förderung verpflichten: Die Stadt Göttingen sichert 750.000 Euro zu, der Landkreis Göttingen 300.000 Euro und der Göttinger Händel-Gesellschaft e.V. 200.000 Euro.

„Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen sind das weltweit älteste Festival für Barockmusik, das für seine herausragende künstlerische Qualität national und international anerkannt ist. Herausragend ist auch das Engagement der Veranstalter für Teilhabe von Menschen aus allen Kulturkreisen, Generationen, und sozialen Milieus", sagt Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić. „Mit der fünfjährigen Laufzeit sowie einer erhöhten Förderung würdigen wir die Arbeit der vergangenen Jahre und sichern die hohe Strahlkraft sowie die inhaltlichen Qualitäten des Festivals langfristig ab."

Heinen-Kljajić hat heute (Donnerstag) zur Unterzeichnung des Vertragswerks ins Ministerium für Wissenschaft und Kultur eingeladen. Neben dem Land haben Dr. Dagmar Schlapeit-Beck (Kulturdezernentin der Stadt Göttingen stellvertretend für Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler), Bernhard Reuter (Landrat des Landkreises Göttingen), Prof. Dr. Wolfgang Sandberger (Vorstandsvorsitzender des Göttinger Händel-Gesellschaft e.V.) sowie Dr. Wilhelm Krull (Aufsichtsratsvorsitzender der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen GmbH) die neue Zielvereinbarung unterschrieben.

Die Internationalen Händel-Festspiele finden seit dem Jahr 1920 in Göttingen statt. Unter einem jährlich wechselnden Motto bietet das Barock-Festival seinen Gästen ein breit gefächertes Programm, dessen Kernstück stets die Inszenierung einer Händel-Oper bildet. Zukünftig werden sich die Festspiele noch stärker auf die Teilhabe aller Alters- und Bevölkerungsgruppen konzentrieren. Im Fokus stehen die Musikvermittlung und die Entwicklung von Formaten für verschiedene Zielgruppen, besondere Angebote zur Senkung von Hemmschwellen und eine gute Erreichbarkeit der Veranstaltungen.

Piktogramm für Presseinformationen
Artikel-Informationen

14.01.2016

Ansprechpartner/in:
Pressestelle MWK

Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibnizufer 9
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2599
Fax: 0511/120-2601

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln