Schriftgröße:
Farbkontrast:

Maria-Goeppert-Mayer-Programm

Ziel der Maria-Goeppert-Mayer-(MGM)-Professuren ist es, die Genderforschung an den niedersächsischen Hochschulen bezogen auf ihre Forschungsschwerpunkte zu stärken. Durch die MGM-Professuren erhalten die niedersächsischen Hochschulen die Möglichkeit, ihre Berufungspolitik mit Blick auf die Genderforschung stärker langfristig und strategisch anzulegen. Dabei liegt ein wichtiger Akzent auf dem Ausbau der internationalen (Forschungs-)Beziehungen.

Gefördert werden vor allem die Hochschulen, die qualitätsorientierte Planungen für eine strukturelle Verankerung der Genderforschung im Rahmen ihrer Struktur- oder Entwicklungsplanung vorlegen.

Das Programm ermöglicht Berufungen auf W3-, W2- oder W1-Professuren an Universitäten, künstlerischen Hochschulen und Fachhochschulen.

Auf Empfehlung einer Auswahlkommission ist am 27.04.2011 über die Vergabe der Fördermöglichkeiten entschieden worden.


Die Namensgeberin des Programms

Das Programm ist zu Ehren der aus Göttingen stammenden Physik-Nobelpreisträgerin Maria Goeppert Mayer (1906-1972) benannt. Sie studierte Mathematik und Physik an der Universität Göttingen und promovierte bei Max Born. Anfang der 1930er Jahre siedelte sie mit ihrem Mann, dem Chemiker Joe Mayer, in die USA über. 1963 wurde ihr der Nobelpreis für ihre herausragende Arbeit in der theoretischen Physik zu Kernkonfigurationen nach dem Spin-Bahn-Kopplungsmodell verliehen. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit unterstützte Maria Goeppert Mayer jüdische Kolleginnen und Kollegen, die in die USA emigrierten. Sie setzte sich für eine friedliche Nutzung der Kernenergie ein und ermutigte junge Frauen, sich den Naturwissenschaften zuzuwenden.

Ausführliche Biographie

Fachliche Leistungen

Übersicht