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Weiterentwicklung frühkindlicher Bildung

Das Niedersächsische Institut für Frühkindliche Bildung e.V. (nifbe) leistet seit seiner Gründung im Jahr 2008 einen wichtigen Beitrag, um die frühkindliche Bildung auszubauen und neue Impulse für die Pädagogik in den Krippen und Kindergärten zu geben. Aufbauend auf den Empfehlungen der Wissenschaftlichen Kommission des Landes Niedersachsen und des Landesrechnungshofes hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur gemeinsam mit Vorstand und Kuratorium des nifbe e.V. im Jahr 2015 einen Prozess zur Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung in Niedersachsen angestoßen. Ziel ist es, für diese Arbeit eine nachhaltige und bedarfsorientierte Organisation zu schaffen.

Für die Neuorganisation wurden folgende Eckpunkte vereinbart:

• Das nifbe bildet auch zukünftig den Rahmen, um Forschung und Transfer auf dem Gebiet der frühkindlichen Bildung und Entwicklung in Niedersachsen zu stärken. Die zentrale Transferstelle in Osnabrück wird zu diesem Zweck gestärkt und die regionalen Netzwerke als Transferstellen vor Ort in die zentrale Vereinsstruktur überführt.

• Der Bereich der Forschung wird in einem Forschungszentrum an der Universität Osnabrück gebündelt, das eng mit dem nifbe-Verein zusammenarbeitet. So kann der unmittelbare Transfer von der Forschung in die Praxis gewährleistet werden. Darüber hinaus werden im Rahmen einer wissenschaftlichen Ausschreibung zusätzliche Forschungsmittel zur Verfügung gestellt, um die Forschungsaktivitäten an den niedersächsischen Hochschulstandorten mit früh- und kindheitspädagogischen Forschungsschwerpunkten zu stärken.

• Die Förderung von Qualifizierungsinitiativen und -projekten bleibt in selben Umfang wie bisher erhalten. Auch zukünftig ist das nifbe mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Regionen präsent und arbeitet vor Ort mit gesellschaftlichen Akteuren zusammen, um den Informationsaustausch sicher zu stellen sowie Forschungs- und Qualifizierungsbedarfe zu identifizieren.

Diese Maßnahmen befinden sich aktuell in der Umsetzung.

Mutter und Tochter im Gespräch

Pressemitteilungen vom 02.07.2015 und 23.07.2015

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