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Frauen- & Genderforschung

Maria-Goeppert-Mayer-Programm
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Statistische Angaben
Prof. Dr.Londa Schiebinger - Gastprofessorin
Gastprofessorin Prof. Dr. Londa Schiebinger aus den USA im Wintersemester 2006/2007 an der Universität Oldenburg
Links:
Publikationen  
Internationale Frauen- und Genderforschung in Niedersachsen
Teilband 1 - Naturbilder und Lebensgrundlagen - Konstruktionen von Geschlecht
Teilband 2 - Transformationen von Geschlechterordnungen in Wissenschaft u.a. sozialen Institutionen
Teilband 3 - Geschlechterdiskurse zwischen Fiktion und Faktizität
Download
 
Wissenschaftlicher Beirat
PDF
Maria-Goeppert-Mayer-Programm

Mit dem Maria-Goeppert-Mayer-Programm für internationale Frauen- und Genderforschung werden folgende Ziele verfolgt:

  • Verstärkung des Lehrangebotes

  • Einführung der Standards internationaler Frauen- und Genderforschung in Niedersachsen

  • Intensivierung der im Rahmen des Programms bislang geknüpften internationalen Kontakte

  • Strukturelle Verankerung der Genderforschung in Lehre und Forschung (z.B. durch Studienprogramme, Entwicklung und Integration von Modulen für Studiengänge, Stellenbeschreibungen)

  • Nachwuchsförderung

  • Interdisziplinarität

Es werden Gastprofessuren und Lehraufträge aufgrund der Empfehlungen eines Wissenschaftlichen Beirates vergeben.

Angesprochen sind alle Wissenschaftsbereiche, vor allem aber die Disziplinen, die besondere Defizite und Desiderate im Bereich Frauen- und Genderforschung aufweisen. Bislang waren 113  ProfessorInnen aus Indien, Südafrika, dem ehemaligen Jugoslawien, Polen, der Schweiz, Pakistan, Burma, Yemen, Österreich, den USA, Neuseeland, Argentinien, Kanada, Korea, der Türkei, Spanien, Schweden,  Australien und Ägypten  in Niedersachsen zu Gast.

Name des Programms

Das Programm ist zu Ehren der aus Göttingen stammenden Physik-Nobelpreisträgerin Maria Goeppert Mayer (1906–1972) benannt. Sie studierte Mathematik und Physik an der Universität Göttingen und promovierte bei Max Born. Anfang der 30er Jahre siedelte sie mit ihrem Mann, dem Chemiker Joe Mayer, in die USA über. 1963 wurde ihr der Nobelpreis für ihre herausragende Arbeit in der theoretischen Physik zu "Kernkonfigurationen nach dem Spin-Bahn-Kopplungsmodell" verliehen. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit unterstütze Maria Goeppert Mayer jüdische Kolleginnen und Kollegen, die in die USA emigrierten. Sie setzte sich für eine friedliche Nutzung der Kernenergie ein und ermutigte junge Frauen, sich den Naturwissenschaften zuzuwenden.

Ausführliche Biographie

Fachliche Leistungen

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