Mit dem Maria-Goeppert-Mayer-Programm für internationale Frauen- und Genderforschung werden folgende Ziele verfolgt:
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Verstärkung des Lehrangebotes
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Einführung der Standards internationaler Frauen- und Genderforschung in Niedersachsen
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Intensivierung der im Rahmen des Programms bislang geknüpften internationalen Kontakte
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Strukturelle Verankerung der Genderforschung in Lehre und Forschung (z.B. durch Studienprogramme, Entwicklung und Integration von Modulen für Studiengänge, Stellenbeschreibungen)
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Nachwuchsförderung
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Interdisziplinarität
Es werden Gastprofessuren und Lehraufträge aufgrund der Empfehlungen eines Wissenschaftlichen Beirates vergeben.
Angesprochen sind alle Wissenschaftsbereiche, vor allem aber die Disziplinen, die besondere Defizite und Desiderate im Bereich Frauen- und Genderforschung aufweisen. Bislang waren 113 ProfessorInnen aus Indien, Südafrika, dem ehemaligen Jugoslawien, Polen, der Schweiz, Pakistan, Burma, Yemen, Österreich, den USA, Neuseeland, Argentinien, Kanada, Korea, der Türkei, Spanien, Schweden, Australien und Ägypten in Niedersachsen zu Gast.
Name des Programms
Das Programm ist zu Ehren der aus Göttingen stammenden Physik-Nobelpreisträgerin Maria Goeppert Mayer (1906–1972) benannt. Sie studierte Mathematik und Physik an der Universität Göttingen und promovierte bei Max Born. Anfang der 30er Jahre siedelte sie mit ihrem Mann, dem Chemiker Joe Mayer, in die USA über. 1963 wurde ihr der Nobelpreis für ihre herausragende Arbeit in der theoretischen Physik zu "Kernkonfigurationen nach dem Spin-Bahn-Kopplungsmodell" verliehen. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit unterstütze Maria Goeppert Mayer jüdische Kolleginnen und Kollegen, die in die USA emigrierten. Sie setzte sich für eine friedliche Nutzung der Kernenergie ein und ermutigte junge Frauen, sich den Naturwissenschaften zuzuwenden.
Ausführliche Biographie
Fachliche Leistungen