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Ann-Kathrin Seidel erhält Jerusalem-Stipendium

Journalistin soll Brücken zwischen Israel und Niedersachsen schlagen


HANNOVER. Die Journalistin Ann-Kathrin Seidel erhält das erstmalig vom Land Niedersachsen in Kooperation mit dem Goethe-Institut vergebene Stipendium für einen viermonatigen Aufenthalt in Jerusalem. Die 28-Jährige, die in Hannover lebt, hat mit ihrer Bewerbung die Niedersächsische Fachkommission Literatur, die Leitung des Jerusalemer Goethe-Instituts und Kulturminister Lutz Stratmann gleichermaßen überzeugt. Seidel verfügt über exzellente Landes- und gute Sprachkenntnisse in Hebräisch. Ihre eingereichten journalistischen und literarischen Arbeiten dokumentieren ein großes Interesse an Israel und der Kultur des Nahen Ostens.

"Durch ihre unvoreingenommene und weltoffene Art wird es Frau Seidel mit Sicherheit gelingen, einen guten Zugang zu den Menschen und der Kultur zu finden. Diese Erfahrungen soll sie vor allem den Lesern in Niedersachsen literarisch näher bringen", sagte Kulturminister Lutz Stratmann. Mit ihrem Projekt ,Jerusalem-er-leben’ stelle sich die Autorin dem politisch und kulturell vielschichtigen Alltag in Jerusalem, ohne die besondere deutsch-israelische Vergangenheit und aktuelle politische Situation des Staates Israels aus den Augen zu verlieren.

Unter anderem in einem Internet-Blog wird Ann-Kathrin Seidel aktuell von ihren Erfahrungen berichten. Auch soll der Aufenthalt durch einen oder mehrere literarische Texte dokumentiert werden. Die junge Journalistin wird bereits im März nach Jerusalem reisen. Vor Ort unterstützt sie das Goethe-Institut bei ihren Recherchen und der Kontaktpflege zu den Kulturschaffenden. Das Stipendium beinhaltet insgesamt monatlich einen Betrag von 2.500 Euro.

"Durch unser Jerusalem-Stipendium wollen wir dazu beitragen, literarische Brücken zwischen Niedersachsen und Jerusalem zu schlagen und den Kulturaustausch zu stärken", sagte Stratmann.

Presseinformationen
Artikel-Informationen

12.02.2010

Ansprechpartner/in:
Christian Stichternath

Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Leibnizufer 9
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2603
Fax: 0511/120-2601

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