Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

Maria-Goeppert-Mayer-Programm

Ziel der Maria-Goeppert-Mayer-(MGM)-Professuren ist es, die Genderforschung an den niedersächsischen Hochschulen bezogen auf ihre Forschungsschwerpunkte weiter zu stärken. Durch die MGM-Professuren erhalten die niedersächsischen Hochschulen die Möglichkeit, ihre Berufungspolitik mit Blick auf die Genderforschung stärker langfristig und strategisch anzulegen.

Gefördert werden insbesondere die Hochschulen, die qualitätsorientierte Planungen für eine nachhaltige Verankerung der Genderforschung im Rahmen ihrer Struktur- oder Entwicklungsplanung vorlegen, und dabei auch die Perspektiven der Nachwuchsförderung sowie der Internationalisierung einbeziehen.

Auf dieser Basis können sich die niedersächsischen Hochschulen um reguläre Professuren mit einer (Teil-)Denomination in Genderforschung und um Gastprofessuren mit einer Denomination in Genderforschung bewerben.

Antragsinformationen und Bewerbungsfristen können dem neuen Ausschreibungstext entnommen werden.


Die Namensgeberin des Programms

Das Programm ist zu Ehren der aus Göttingen stammenden Physik-Nobelpreisträgerin Maria Goeppert Mayer (1906-1972) benannt. Sie studierte Mathematik und Physik an der Universität Göttingen und promovierte bei Max Born. Anfang der 1930er Jahre siedelte sie mit ihrem Mann, dem Chemiker Joe Mayer, in die USA über. 1963 wurde ihr der Nobelpreis für ihre herausragende Arbeit in der theoretischen Physik zu Kernkonfigurationen nach dem Spin-Bahn-Kopplungsmodell verliehen. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit unterstützte Maria Goeppert Mayer jüdische Kolleginnen und Kollegen, die in die USA emigrierten. Sie setzte sich für eine friedliche Nutzung der Kernenergie ein und ermutigte junge Frauen, sich den Naturwissenschaften zuzuwenden.

Ausführliche Biographie

Fachliche Leistungen

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