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Wissenschaft, Kultur & Weiterbildung – Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

zuletzt aktualisiert am 25.11.2021

Angesichts der stark steigenden Infektionszahlen hat das Land Niedersachsen die Schutzmaßnahmen ausgeweitet. Geregelt werden die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in der Niedersächsischen Corona-Verordnung.

» zu den Vorschriften der Landesregierung

Die Maßnahmen der Landesregierung betreffen auch die Hochschulen, die Forschung, das kulturelle Leben sowie die Erwachsenenbildung. In unseren MWK-FAQ beantworten wir alle häufig gestellten Fragen zum Lehrbetrieb an den Hochschulen, zu Forschung und Forschungsförderung sowie zu Kultur und Weiterbildung.


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Wo finde ich Informationen zur aktuellen Entwicklung in Niedersachsen?

Tagesaktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Niedersachsen finden Sie auf der zentralen Corona-Website der Niedersächsischen Landesregierung.

» www.niedersachsen.de/Coronavirus

Kann ich mich auch telefonisch informieren?

Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 120-6000 von Montag bis Freitag von 9 bis 16.30 Uhr.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Hochschulen und Studium

Wie funktioniert der Lehrbetrieb im Wintersemester 2021/2022?

Die niedersächsischen Hochschulen haben das laufende Wintersemester mit möglichst weitgehender Rückkehr zum Präsenzunterricht begonnen. Damit teilen sie in ihren Planungen die im Rahmen der Kultusministerkonferenz verfolgte Zielrichtung aller Länder. Wir haben die Hochschulen gebeten, dem gesundheitlichen Schutz hohe Priorität einzuräumen und flexible Lösungen zu finden.

Auch nach Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung am 24. November 2021 dürfen die niedersächsischen Hochschulen unabhängig von der Warnstufe (» zur Übersicht: Warnstufen) für eine Übergangszeit weiterhin Studium und Lehre nach dem sogenannten 3G-Modell organisieren. Selbstverständlich sind die auch schon bislang geltenden Schutzmaßnahmen, Hygienekonzepte, Maske, Abstand soweit möglich und Kontroll- und Nachverfolgungsverpflichtungen mit großer Sorgfalt strikt umzusetzen. Die Gesundheit der Studierenden sowie sonstigen Mitglieder und Angehörigen der Hochschule ist bestmöglich zu schützen. Abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehenes ist es jedoch bereits jetzt erforderlich, dass die Hochschulen Vorkehrungen für einen zeitnahen Wechsel in den 2G-Betrieb treffen. Dafür bieten sich insbesondere Hybridveranstaltungen an.

Unabhängig davon können die niedersächsischen Hochschulen bereits jetzt den Zutritt auf 2G beschränken.

Außer den Regelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung sind die Regeln der jeweiligen Hochschule, betreffend zum Beispiel das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung oder Abstandsregelungen zu beachten. Im Rahmen der geltenden Regelungen und abhängig vom Infektionsgeschehen entscheiden die Hochschulen, ob und welche Veranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden können. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Hochschule.

Sind die Mensen geöffnet?

Die Mensen sind grundsätzlich geöffnet. Sie sind für die Versorgung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden von der 3G-Regelung ausgenommen, wenn nicht die Hochschule für sich etwas anderes regelt. Nähere Informationen zur Öffnung der Mensen und zu deren Angebot erhalten Sie auf den Internetseiten der Studentenwerke.

Hat Niedersachsen die individuelle Regelstudienzeit verlängert?

Ja. Für im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021 oder Sommersemester 2021 immatrikulierte und nicht beurlaubte Studierende hat Niedersachsen die individuelle Regelstudienzeit um insgesamt drei Semester verlängert. Der BAföG-Anspruch verlängert sich entsprechend.

Ich studiere an einer niedersächsischen Hochschule und befinde mich gerade als Erasmus-Studierender im Ausland. Was muss ich beachten?

Für Erasmus-Studierende hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass bei Änderungen der Reisepläne (Rückkehr, Absage) die Kosten bis zur Höhe des vorher vereinbarten Gesamtstipendiums erstattet werden können. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat alle im Ausland befindlichen Erasmus-Geförderten aufgefordert, Kontakt mit ihrer Heimathochschule aufzunehmen.

Ich studiere und habe meinen Nebenjob verloren – an wen kann ich mich wenden?

Die Bundesregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Studierende auf den Weg gebracht, die sich in einer finanziellen Notlage befinden und keine Möglichkeiten der Unterstützung haben. Seit Mai 2020 können sie ein Darlehen in Höhe von 650 Euro im Monat unbürokratisch online bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

» Informationen der KfW zum Studienkredit des Bundes

Studierende können bis zum Ende des Sommersemesters 2021 jeweils monatliche Überbrückungshilfen von bis zu 500 Euro bei den niedersächsischen Studentenwerken beantragen. Nach dem 30. September 2021 ist keine Antragstellung mehr möglich.

» Informationen zur Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (PDF)


Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Forschungsförderung

Wie läuft die Projektabwicklung von Forschungsprojekten?

Die Abteilung für Forschung und Innovation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur verfolgt lösungsorientierte und unkomplizierte Wege in der Projektabwicklung von Forschungsprojekten. Das bedeutet, dass die Laufzeit von Projekten, die wegen der aktuellen Beschränkungen derzeit nicht durchgeführt werden können, auf Antrag per E-Mail verlängert werden.

Projekte, die noch nicht begonnen haben und deren Start sich aufgrund der Corona-Pandemie verzögert, sollen dies bei der Einstellung von Personal berücksichtigen, um unnötige Personalmehrkosten zu vermeiden. Der Projektstart kann durch Änderungsbescheide unkompliziert verschoben werden.

Verwendungsnachweise sowie Zwischennachweise und Sachberichte können elektronisch abgestimmt und versandt werden. Fehlende Unterschriften können durch eine elektronische Bestätigung der Projektsprecherinnen beziehungsweise Projektsprecher zunächst ersetzt werden. Die Unterschriften sollten bei Gelegenheit nachgeholt und die Verwendungsnachweise dann in Papierform nachgereicht werden.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Kultur

Was gelten jetzt für Abstandsregelungen bei Kulturveranstaltungen?

Die Corona-Verordnung vom 24.11 2021 empfiehlt dringend einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu Menschen, die nicht der eigenen Partnerschaft oder Familie oder einer anderen engen Bezugsgruppe zuzuordnen sind (§ 1 Abs. 2). Kinos, Theater und Konzertveranstalter sollten daher möglichst nicht alle Karten verkaufen, damit zwei Sitze zwischen den Paaren oder Gruppen freibleiben können. Grundsätzlich soll auch eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Maske darf erst abgenommen werden, wenn bei einer Veranstaltung ein Sitzplatz eingenommen wurde (§ 4 Abs. 4).

Für Veranstaltungen mit sitzendem Publikum und festen Plätzen sind weniger strikte Regelungen vorgesehen (§11, Abs.6). Zu jeder einem Zuschauer unbekannten Person muss dann nur ein Abstand von einem Meter mit je einem freien Sitz rechts und links und reihenweise versetzten freien Plätzen eingehalten werden (=Schachbrettbelegung).

Wenn sich der Veranstalter/die Veranstalterin entscheidet, die Maskenpflicht für die Zuschauerinnen und Zuschauer auch am Platz aufrechtzuerhalten, können alle Plätze belegt werden – das gilt, wenn verbale Interaktion und Kommunikation nicht zu erwarten sind (§ 11 Absatz 6, Satz 2). Es ist also ein volles Haus möglich, bei durchgehender - und natürlich auch zu kontrollierender – Maskenpflicht.

Diese Regelungen sollen jetzt im Wege einer sehr kurzfristigen Verordnungsänderung auf alle Veranstaltungen ausgeweitet werden, also auch auf Veranstaltungen bis 1000 Personen und auf Veranstaltungen von 1000 bis 5000 Personen. Da die Landesregierung die entsprechenden §§ 8, 10 mit einer Änderungsverordnung in den nächsten Tagen anpassen wird, gilt die Möglichkeit der Schachbrettbelegung bereits jetzt im Wege der Duldung. §11 Abs.6 gilt also analog schon jetzt auch für Veranstaltungen im Sinne der §§8,10 der Verordnung.

Welche weiteren Regelungen gelten für Kulturveranstaltungen?

Die weiteren Regelungen sind abhängig davon, wie groß die Veranstaltung ist und ob eine Warnstufe ausgerufen wurde. Unabhängig von den in der Corona-Verordnung festgelegten Mindestvoraussetzungen kann der Zutritt für Veranstaltungen natürlich auch auf Personen begrenzt werden, die entweder geimpft oder genesen sind (die sogenannte 2G-Regel), sowie auf Personen, die daneben außerdem getestet sind (die sogenannte 2G+Regel). Generell gilt jedoch:

Bei Veranstaltungen mit bis zu 1000 Besucherinnen und Besuchern:

Besteht keine Warnstufe, liegt aber der Indikator „Neuinfizierte“ bei mehr als 35, dann gilt 3G bei Veranstaltungen zwischen 25 und 1000 Personen:

Besteht die Warnstufe 1, dann gilt für Veranstaltungen zwischen 25 und 1000 Personen:

  • In geschlossenen Räumen 2G
  • Unter freiem Himmel 3G

Besteht die Warnstufe 2, dann gilt für Veranstaltungen zwischen 15 und 1000 Personen:

  • In geschlossenen Räumen 2G+ und das Tragen einer Maske von FFP 2-Qualität
  • Unter freiem Himmel 2G

Besteht die Warnstufe 3, dann gilt für Veranstaltungen zwischen 10 und 1000 Personen:

  • In geschlossenen Räumen 2G+ und das Tragen einer Maske von FFP 2-Qualität
  • Unter freiem Himmel 2G

Für alle Veranstaltungen mit 1000 bis 5000 Besucherinnen und Besuchern gelten folgende Regeln:

Bis einschließlich der Warnstufe 1 gilt:

  • In geschlossenen Räumen 2G
  • Unter freiem Himmel 3G

Besteht die Warnstufe 2 oder 3, dann gilt:

  • In geschlossenen Räumen 2G+ und das Tragen einer Maske von FFP 2-Qualität auch im Sitzen
  • Unter freiem Himmel 2G

Veranstaltungen mit mehr als 5000 Besucherinnen und Besuchern, sogenannte Großveranstaltungen:

Bis einschließlich Warnstufe 1 gilt:

  • In geschlossenen Räumen 2G
  • Unter freiem Himmel 3G

Besteht die Warnstufe 2 oder 3, dann gilt:

  • In geschlossenen Räumen 2G+ und das Tragen einer Maske von FFP 2-Qualität auch im Sitzen
  • Unter freiem Himmel 2G

Welche Regelungen gelten für Chöre und Musikschulen?

Die Regelungen für Chöre und Musikschulen hängen wie bisher auch vom Einzelfall ab. Wichtig ist zuerst, ob und wenn ja welche Warnstufe herrscht. Denn je nach Warnstufe gelten unterschiedliche Teilnehmerzahlen bis zu denen lediglich die allgemeinen Regeln der Corona-Verordnung auch für Chöre und Musikschulen gelten.

Das sind

  • bis einschließlich Warnstufe 1: 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
  • Warnstufe 2: 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
  • Warnstufe 3: 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wenn die Gruppen größer sind gelten statt der allgemeinen Regeln die jeweiligen Vorschriften nach §8 der Verordnung.

Welche Hilfen gibt es für Kulturschaffende und kulturelle Einrichtungen?

Von „Niedersachsen dreht auf“ bis zum Neustart Kultur: Wir haben die Hilfen des Landes und die Hilfen des Bundes in einer Übersicht für Sie zusammengestellt.

Welche Hilfen gibt es für Kulturschaffende und kulturelle Einrichtungen?

Von „Niedersachsen dreht auf“ bis zum Neustart Kultur: Wir haben die Hilfen des Landes und die Hilfen des Bundes in einer Übersicht für Sie zusammengestellt.

» zur Übersicht der Hilfen für Künstlerinnen und Künstler sowie für Kultureinrichtungen

MWK-Hotline: Allgemeine Fragen zu Fördermöglichkeiten durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne montags bis donnerstags jeweils von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120-2806. Eine Beratung zu Details einzelner Projektvorhaben findet unter dieser Rufnummer nicht statt.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Weiterbildung

Was gilt in der außerschulischen Bildung, der Erwachsenen- und Weiterbildung?

Grundsätzlich gelten die mit der Corona-Verordnung in Kraft getretenen Basisschutzmaßnahmen weiter. Dazu gehören:

  • das Einhalten eines Abstands von 1,5 Metern zu anderen Personen und Gruppen
  • das Tragen einer medizinischen Maske in geschlossenen Räumen, solange kein Sitzplatz eingenommen wird
  • ausreichende Hygiene und regelmäßiges Lüften

Die Maskenpflicht gilt nicht im Rahmen des Betriebs einer Musikschule, wenn die musikalische Aktivität, zum Beispiel das Spielen eines Blasinstruments oder die Gesangsausbildung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausschließt.

Keine Maskenpflicht in der beruflichen Fortbildung.

Bei Vorliegen der Warnstufe 1 (» zur Übersicht: Warnstufen) muss die 3G-Regel erfüllt sein. Das bedeutet: Der Zutritt ist nur noch möglich mit dem Nachweis einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder einem nicht länger als 24 Stunden (nach einem PoC-Antigen-Test oder Selbsttest unter Aufsicht) beziehungsweise 48 Stunden (nach einem PCR-Test) zurückliegenden negativen Testergebnis. Bei Veranstaltungen mit mehr als 25 Personen ist im Innenbereich die 2G-Regel anzuwenden, also Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene mit Nachweis.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Bibliotheken

Sind die wissenschaftlichen Bibliotheken (Hochschul- und Landesbibliotheken) geöffnet?

Die wissenschaftlichen Bibliotheken sind unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen geöffnet. Für Informationen zu den jeweiligen Regelungen vor Ort, wie ggf. Anmeldungen für Arbeitsplätze und Öffnungszeiten, empfehlen wir vor einem Besuch der Bibliothek Ihrer Wahl einen Blick auf deren Homepage.

Können die Bestände der niedersächsischen Landesbibliotheken online abgerufen werden?

Die niedersächsischen Landesbibliotheken verfügen über umfangreiche Onlineangebote, die in den vergangenen Monaten teilweise erheblich erweitert werden konnten.

Weitere Informationen finden sich auf den Homepages der Landesbibliotheken:

» Website der GWLB https://www.gwlb.de/

» Website der HAB http://www.hab.de/

» Website der LBO https://www.lb-oldenburg.de/

Sind die öffentlichen Bibliotheken geöffnet?

Ja, öffentliche Bibliotheken dürfen unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen geöffnet werden.

Wir beantworten Ihre Fragen!

Hinweise auf allgemeine Fördermöglichkeiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie geben Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums gerne montags bis donnerstags jeweils von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120-2806. Eine Beratung zu Details der von Ihnen geplanten einzelnen Vorhaben ist unter dieser Rufnummer leider nicht möglich.

Kultur in Niedersachsen digital erleben

Viele kulturelle Einrichtungen in Niedersachsen können auch online besucht werden. Unter folgendem Link finden Sie einige Beispiele.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Pressestelle MWK

Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibnizufer 9
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2599
Fax: 0511/120-2601

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