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Wissenschaft, Kultur & Weiterbildung – Antworten auf häufig gestellte Fragen

zuletzt aktualisiert am 26.04.2021

Die Coronavirus-Pandemie bringt in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens spürbare Veränderungen mit sich. Zur Eindämmung der Pandemie hat Niedersachsen weitreichende Maßnahmen ergriffen, die auch die Hochschulen, die Forschung, das kulturelle Leben sowie die Erwachsenenbildung betreffen. Am 23. April 2021 sind überdies mit einer Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) bundesweit wirksame Maßnahmen in Kraft getreten, die das Infektionsgeschehen eindämmen sollen.

» zu den Vorschriften der Landesregierung

» zum Infektionsschutzgesetz (IfGS)

In unseren MWK-FAQ beantworten wir alle häufig gestellten Fragen zum Lehrbetrieb an den Hochschulen, zu Forschung und Forschungsförderung sowie zu Kultur und Weiterbildung. Bitte beachten Sie dabei, dass gemäß Art. 31 GG das Bundesrecht (hier: das IfGS) Vorrang vor dem Landesrecht (hier: der Niedersächsische Corona-Verordnung) hat. Die landesseitigen Regelungen in der Verordnung dürfen jedoch über die bundeseinheitlichen Regelungen hinaus strengere Maßnahmen vorsehen.


Tipp: Mit der Tastenkombination STRG + F oder der Funktion „Seite durchsuchen“ im Browser-Menü können Sie die FAQ nach Schlüsselwörtern durchsuchen, zum Beispiel „Bibliothek“ oder „Museum“, um die entsprechende Antwort schnell zu finden.

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Wo finde ich Informationen zur aktuellen Entwicklung in Niedersachsen?

Tagesaktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Niedersachsen finden Sie auf der zentralen Corona-Website der Niedersächsischen Landesregierung.

» www.niedersachsen.de/Coronavirus

Kann ich mich auch telefonisch informieren?

Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 120-6000 von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr sowie am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 17 Uhr.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Hochschulen und Studium

Wie funktioniert der Lehrbetrieb im Sommersemester 2021?

Im Sommersemester werden die Hochschulen angesichts des Pandemiegeschehens wiederum überwiegend Online-Veranstaltungen anbieten. Die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und der Nds. Corona-Verordnung sowie die Regeln der jeweiligen Hochschule sind zu beachten.

Gilt das auch für die Hochschulen in privater Trägerschaft?

Wir haben alle Empfehlungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie auch den Hochschulen in privater Trägerschaft zur Verfügung gestellt. Für weitere Informationen ist eine Nachfrage bei der jeweiligen Hochschule sinnvoll.

Welche Folgen ergeben sich im Falle einer Verschiebung des Vorlesungsbeginns für den Bezug von BAföG?

Das für das BAföG zuständige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte bereits im März 2020 entschieden, dass nach dem BAföG geförderte Studierende grundsätzlich keine finanziellen Nachteile erleiden sollen. So wirken sich insbesondere die Schließung von Hochschulen bzw. Verlängerungen vorlesungsfreier Zeiten aufgrund der Pandemie derzeit nicht auf die Förderung aus. Bei verschobenem Vorlesungsbeginn im Sommersemester kann auch für Studienanfängerinnen und Studienanfänger die BAföG-Förderung bereits ab Beginn des Semesters geleistet werden, zu dem die Immatrikulation erfolgt ist, um eine Förderung ab Studienbeginn zu ermöglichen. Sofern ein Online-Lehrangebot zur Verfügung gestellt wird, um den Ausbildungsbetrieb auf diese Weise aufrecht zu erhalten, sind die geförderten Studierenden verpflichtet, an diesem Angebot teilzunehmen, um weiter BAföG-Leistungen beziehen zu können.

» Pressemitteilung des BMBF vom 13. März 2020

Werden die Vorlesungszeiten verlängert oder verkürzt?

Die Vorlesungszeiten werden im Wesentlichen denen eines Sommersemesters in Präsenzform entsprechen. Wir haben die Hochschulen gebeten, dem gesundheitlichen Schutz hohe Priorität einzuräumen und flexible Lösungen zu finden.

Wie wird mit Prüfungen und Praxislehrveranstaltungen umgegangen?

Im Rahmen der geltenden Regelungen (IfSG und Nds. Corona-Verordnung) und in Abhängigkeit vom Pandemiegeschehen entscheiden die Hochschulen, ob und welche Veranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden können. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Hochschule.

Wichtig ist, dass auch im Sommersemester möglichst keiner und keinem Studierenden ein Nachteil entsteht. Da das Prüfungswesen bezüglich Hochschulprüfungen im Selbstverwaltungsrecht der Hochschulen liegt, haben wir der Landeshochschulkonferenz empfohlen, geeignete Regelungen zu treffen, um die durch die Pandemie entstandenen Erschwernisse und Verzögerungen auszugleichen und es zu ermöglichen, dass erforderliche Prüfungsleistungen auch im Fall eines gesteigerten Infektionsgeschehens flexibel erbracht werden können. Ob und wie Hochschulprüfungen angesichts der dann jeweils gegebenen Entwicklungen stattfinden, entscheidet die jeweilige Hochschule.

Hat Niedersachsen die individuelle Regelstudienzeit verlängert?

Ja. Für im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021 oder Sommersemester 2021 immatrikulierte und nicht beurlaubte Studierende hatte Niedersachsen die individuelle Regelstudienzeit voriges Jahr um ein Semester verlängert. In diesem März wurde die individuelle Regelstudienzeit für Studierende, die im oben genannten Zeitraum mindestens zwei Semester immatrikuliert waren, um ein weiteres Semester verlängert. Der BAföG-Anspruch verlängert sich entsprechend. Zusätzlich wurde das MWK ermächtigt, auch für weitere Semester eine Entscheidung treffen zu können.

Sind die Mensen geöffnet?

Mensen dürfen Speisen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an Studierende abgeben; die Nutzung gemeinsamer Speiseräume und Speisesäle ist jedoch nicht zulässig. Hinweise, welche Mensen mit welchen Angeboten geöffnet sind, finden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Studentenwerke.

Sind die wissenschaftlichen Bibliotheken (Hochschul- und Landesbibliotheken) geöffnet?

Die wissenschaftlichen Bibliotheken sind weiterhin geöffnet. Neben der Ausleihe sind auch die Lesesäle und Bibliotheksarbeitsplätze grundsätzlich weiter zugänglich, wenn der Zugang nicht aufgrund örtlicher Gegebenheiten eingeschränkt ist. Natürlich müssen auch der Mindestabstand und die Anforderungen an die Hygiene beachtet werden. Aufgrund möglicher weiterer Einschränkungen, wie gegebenenfalls reduzierter Öffnungszeiten, erforderlicher Anmeldungen, etc., empfehlen wir vor einem Besuch der Bibliothek Ihrer Wahl einen Blick auf deren Homepage, auch müssen Medien häufig elektronisch vorbestellt werden.

Können Bachelor- oder Masterarbeiten abgegeben werden?

Ja, das ist natürlich möglich. Auf welchem Wege Arbeiten abgegeben werden können, regeln die Hochschulen in eigener Zuständigkeit. Auskünfte erteilt das jeweilige Prüfungsamt.

Gibt es eine Verlängerung bei der Abgabe von Hausarbeiten oder anderen Abschlussarbeiten?

Die Regelung der Prüfungsangelegenheiten liegt bei den Hochschulen. Da die Prüfungsumstände sehr unterschiedlich sein können, bedarf es der Einschätzung der Prüfungsämter vor Ort, ob zum Beispiel eine Verlängerung der Fristen sinnvoll erscheint.

Ich studiere an einer niedersächsischen Hochschule und befinde mich gerade als Erasmus-Studierender im Ausland. Was muss ich beachten?

Für Erasmus-Studierende hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass bei Änderungen der Reisepläne (Rückkehr, Absage) die Kosten bis zur Höhe des vorher vereinbarten Gesamtstipendiums erstattet werden können. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat alle im Ausland befindlichen Erasmus-Geförderten aufgefordert, Kontakt mit ihrer Heimathochschule aufzunehmen.

Ich studiere und habe meinen Nebenjob verloren – an wen kann ich mich wenden?

Die Bundesregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Studierende auf den Weg gebracht, die sich in einer finanziellen Notlage befinden und keine Möglichkeiten der Unterstützung haben. Seit Mai 2020 können sie ein Darlehen in Höhe von 650 Euro im Monat unbürokratisch online bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

» Informationen der KfW zum Studienkredit des Bundes

Studierende können bis zum Ende des Sommersemesters 2021 jeweils monatliche Überbrückungshilfen von bis zu 500 Euro bei den niedersächsischen Studentenwerken beantragen.

» Informationen zur Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Forschungsförderung

Wie läuft die Projektabwicklung von Forschungsprojekten?

Die Abteilung für Forschung und Innovation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur verfolgt in der derzeitigen Covid-19-Lage lösungsorientierte und unkomplizierte Wege in der Projektabwicklung von Forschungsprojekten.

Das bedeutet, dass die Laufzeit von Projekten, die wegen der aktuellen Beschränkungen derzeit nicht durchgeführt werden können, auf Antrag per E-Mail verlängert werden.

Projekte, die noch nicht begonnen haben und deren Start sich aufgrund der Covid-19-Lage verzögert, sollen dies bei der Einstellung von Personal berücksichtigen, um unnötige Personalmehrkosten zu vermeiden. Der Projektstart von Projekten kann durch Änderungsbescheide unkompliziert verschoben werden. Verwendungsnachweise sowie Zwischennachweise und Sachberichte können auch in der Covid-19-Lage bspw. im Homeoffice gut erstellt, elektronisch abgestimmt und versandt werden. Fehlende Unterschriften können durch eine elektronische Bestätigung der Projektsprecherinnen bzw. Projektsprecher zunächst ersetzt werden. Die Unterschriften sollten bei Gelegenheit nachgeholt und die Verwendungsnachweise dann in Papierform nachgereicht werden.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Kultur und Weiterbildung

Finden Volkshochschul- und Musikschulkurse sowie andere Erwachsenenbildungs- und Weiterbildungsangebote statt?

Der Präsenzunterricht und der sogenannte aufsuchende Unterricht im Bereich der außerschulischen Bildung, vor allem in Volkshochschulen, Musikschulen und Einrichtungen der kulturellen Bildung sind untersagt, ausgenommen der Einzelunterricht.

Zulässig ist die Durchführung von Prüfungen und die Bildungsberatung, sofern dabei das Abstandsgebot und die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden. Nicht erfasst vom Verbot des Präsenzunterrichts sind zudem die Abschlussklassen der Vorbereitungskurse für staatliche Schulabschlüsse im Zweiten Bildungsweg, wobei die Gruppengröße, analog zu den Regelungen für Lerngruppen an Schulen, 16 Personen nicht überschreiten darf.

Eine Ausnahme für Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung liegt nur vor, wenn ein Bezug zu einem angestrebten oder dem ausgeübten Beruf besteht. Dies kann zum Beispiel im Bereich von Angeboten der außerbetrieblichen Berufsausbildung, den nach SGB II und SGB III geförderten Qualifizierungs- und Arbeitsförderungsmaßnahmen sowie den berufsbezogenen Zertifikatskursen der Fall sein.

Die Teilnahme an Integrations- und Berufssprachkursen hat hingegen keinen konkreten Bezug zu einem angestrebten oder dem ausgeübten Beruf und ist daher als Präsenzunterricht unzulässig.

Weiterhin möglich sind Online-Weiterbildungsangebote.

Welche Auswirkungen haben die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Kultureinrichtungen des Landes?

Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Kulturzentren und ähnliche Einrichtungen sind für den Publikumsverkehr und für Besuche geschlossen.

Museen, Freilichtmuseen, Ausstellungen, Galerien und ähnliche Einrichtungen (§ 7 Abs. 3 der Nds. Corona-Verordnung) dürfen mit einem Hygienekonzept sowie Maßnahmen, die die Zahl der Besucherinnen und Besucher und deren Aufenthalt zeitlich begrenzen und steuern (Terminvergabe, Dokumentation) geöffnet werden, sofern die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt liegt, der beziehungsweise die gemäß § 1a der Nds. Corona-Verordnung einen Inzidenzwert von unter 100 hat.

Was gilt für Verkaufsgalerien?

Verkaufs- beziehungsweise Kunstgalerien sind Einrichtungen, die für den Verkauf von Kunst genutzt werden. Sie stellen gewerbliche Verkaufsräume für Kunst dar und sind daher dem Einzelhandel zugeordnet. Alle Verkaufsstellen des Einzelhandels mit Ausnahmen für Verkaufsstellen, die Lebensmittel oder Güter des täglichen Bedarfs anbieten, sind derzeit geschlossen, damit auch die Verkaufs- beziehungsweise Kunstgalerien.

Zu den Möglichenkeiten von Click & Collect beziehungsweise Click & Meet (Terminshopping) informiert das Wirtschaftsministerium in seinen FAQ zu Handel und Dienstleistungen.

Welche Hilfen gibt es für Kulturschaffende, denen aufgrund der Absagen wirtschaftliche Einbußen entstehen?

Wir nehmen die Sorgen aller Kulturschaffenden sehr ernst. Nach dem Beschluss der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28. Oktober 2020 hat der Bund Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängert und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessert (Überbrückungshilfe III). Dies betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft und die Soloselbständigen.

» Überbrückungshilfen im Überblick

Eine Hotline der Bundesagentur für Arbeit berät bundesweit speziell zur Lage von Soloselbstständigen unter der Telefonnummer 0800 4555521.

Für den Fall, dass Sie der Künstlersozialkasse angehören, finden Sie auf der Website der Künstlersozialkasse aktuelle Hinweise.

Wichtige Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen und Entwicklungen rund um den Themenbereich Kurzarbeit können Sie der Website des BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) entnehmen.

Auch auf Landesebene haben wir die Kulturschaffenden im Blick. Im Zuge des Umgangs mit den gesamten finanziellen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie müssen wir Künstlerinnen und Künstlern schnell und unbürokratisch finanziell helfen. Hierfür hat das MWK zum Beispiel ein Corona-Sonderprogramm für Soloselbständige auferlegt. Zudem können beim MWK Ko-Finanzierungsmittel für im Zusammenhang mit Pandemie durch den Bund auferlegte Programmen wie insbesondere den NEUSTART KULTUR beantragt werden.

» So hilft das Land Kulturschaffenden und kulturellen Einrichtungen

Unterstützt das Land Niedersachsen auch weiterhin Soloselbstständige im Kulturbereich?

Das Land Niedersachsen unterstützt soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen weiterhin mit einem Corona-Sonderprogramm. Kultureinrichtungen, die Soloselbstständige für künstlerische Veranstaltungen oder im Bereich der Kulturellen Bildung engagieren, können eine Förderung beantragen. Darüber hinaus werden innovative künstlerische Projekte gefördert, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen, sowie Soloselbstständige, die im nichtöffentlichen Bereich tätig sind.

Anträge auf Förderung konnten bis Ende Februar 2021 gestellt werden. Gefördert werden geplante Veranstaltungen bis zum 31.12.2021.

Wegen des großen Erfolges von „Niedersachsen dreht auf“ verfolgt das Land Niedersachsen das Ziel, eine Fortsetzung des Programmes umzusetzen. Die Laufzeit des Programmes soll bis Ende 2022 verlängert werden. Das Land plant, die Fortsetzung durch Umschichtungen finanzieller Mittel aus anderen Programmen zu ermöglichen.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Förderlinien, Informationen zur Antragstellung und alle notwendigen Formulare:

» Corona-Sonderprogramm für soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen

MWK-Hotline: Allgemeine Fragen zu Fördermöglichkeiten durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne montags bis donnerstags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120-2806. Eine Beratung zu Details einzelner Projektvorhaben findet unter dieser Rufnummer nicht statt.

Was passiert mit meinen Förderanträgen und Projekten im Kulturbereich?

Bei den vom Land geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden müssen, werden wir unsere rechtlichen Möglichkeiten im Sinne der Kulturschaffenden voll ausschöpfen. In vielen Fällen ist bereits viel Engagement und Geld in die nun ausfallenden oder verschobenen Aktivitäten geflossen. Pauschale Lösungen sind dabei bei der Vielzahl unterschiedlicher Förderungen nicht sinnvoll. Sie werden daher für den jeweiligen Einzelfall vorgenommen.

Gibt es finanzielle Hilfen für den Corona-gerechten Um- und Ausbau von Lüftungsanlagen?

Das Bundeswirtschaftsministerium gewährt im Rahmen eines Förderprogramms Zuschüsse für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumlufttechnischen Anlagen. Anfang April 2021 wurde die Richtlinie angepasst. So wurde unter anderem die Berechtigung zur Antragsstellung wurde erweitert. Statt bisher 40 Prozent können nun bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben bezuschusst werden. Der maximal mögliche Förderbetrag wurde von 100.000 Euro auf 200.000 Euro pro bestehender RLT-Anlage erhöht.

Aktualisierte Richtlinie zur Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären RLT-Anlagen


Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Bibliotheken

Sind die wissenschaftlichen Bibliotheken (Hochschul- und Landesbibliotheken) geöffnet?

Die wissenschaftlichen Bibliotheken sind weiterhin geöffnet. Neben der Ausleihe sind auch die Lesesäle und Bibliotheksarbeitsplätze grundsätzlich weiter zugänglich, wenn der Zugang nicht aufgrund örtlicher Gegebenheiten eingeschränkt ist. Natürlich müssen auch der Mindestabstand und die Anforderungen an die Hygiene beachtet werden. Aufgrund möglicher weiterer Einschränkungen, wie gegebenenfalls reduzierter Öffnungszeiten, erforderlicher Anmeldungen, etc., empfehlen wir vor einem Besuch der Bibliothek Ihrer Wahl einen Blick auf deren Homepage, auch müssen Medien häufig elektronisch vorbestellt werden.

Können die Bestände der niedersächsischen Landesbibliotheken online abgerufen werden?

Die niedersächsischen Landesbibliotheken verfügen über umfangreiche Onlineangebote, die in den vergangenen Monaten teilweise erheblich erweitert werden konnten.

Weitere Informationen finden sich auf den Homepages der Landesbibliotheken:

» Website der GWLB https://www.gwlb.de/

» Website der HAB http://www.hab.de/

» Website der LBO https://www.lb-oldenburg.de/

Sind die öffentlichen Bibliotheken wieder geöffnet?

Die öffentlichen Bibliotheken dürfen unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen seit Anfang März 2021 wieder geöffnet werden.

Wir beantworten Ihre Fragen!

Hinweise auf allgemeine Fördermöglichkeiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie geben Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums gerne montags bis freitags jeweils von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120-2806. Eine Beratung zu Details der von Ihnen geplanten einzelnen Vorhaben ist unter dieser Rufnummer leider nicht möglich.

Kultur in Niedersachsen digital erleben

Viele kulturelle Einrichtungen in Niedersachsen können auch online besucht werden. Unter folgendem Link finden Sie einige Beispiele.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Pressestelle MWK

Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibnizufer 9
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2599
Fax: 0511/120-2601

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