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Wissenschaft, Kultur & Weiterbildung – Antworten auf häufig gestellte Fragen

zuletzt aktualisiert am 14.01.2021

Die Coronavirus-Pandemie bringt in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens spürbare Veränderungen mit sich. Zur Eindämmung der Pandemie hat Niedersachsen weitreichende Maßnahmen ergriffen, die auch die Hochschulen, die Forschung und das kulturelle Leben betreffen. In unserem MWK-FAQ beantworten wir alle häufig gestellten Fragen zum Lehrbetrieb an den Hochschulen, zu Forschung und Forschungsförderung sowie zu Kultur und Weiterbildung.


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Wo finde ich Informationen zur aktuellen Entwicklung in Niedersachsen?

Tagesaktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Niedersachsen finden Sie auf der zentralen Corona-Website der Niedersächsischen Landesregierung.

» www.niedersachsen.de/Coronavirus

» direkt zu den Vorschriften der Niedersächsischen Landesregierung

Kann ich mich auch telefonisch informieren?

Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 120-6000 von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr sowie am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 17 Uhr.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Hochschulen und Studium

Wie funktioniert der Lehrbetrieb im Wintersemester?

Das Wintersemester ist als sogenanntes Hybridsemester an den Start gegangen, in dem Präsenzveranstaltungen je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens wieder möglich waren, die Online-Lehre jedoch weiterhin eine wichtige Rolle spielte. Laut Beschluss der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder vom 25. November 2020 sollen Hochschulen und Universitäten „grundsätzlich (mit Ausnahme insbesondere von Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten und Prüfungen) auf digitale Lehre umstellen“. Dabei sind die Regeln der Niedersächsischen Corona-Verordnung (» zu den Vorschriften der Landesregierung) sowie die Regeln der jeweiligen Hochschule zu beachten.

Gilt das auch für die Hochschulen in privater Trägerschaft?

Wir haben alle Empfehlungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie auch den Hochschulen in privater Trägerschaft zur Verfügung gestellt. Für weitere Informationen ist eine Nachfrage bei der jeweiligen Hochschule sinnvoll.

Welche Folgen ergeben sich im Falle einer Verschiebung des Vorlesungsbeginns für den Bezug von BAföG?

Das für das BAföG zuständige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte bereits im März 2020 entschieden, dass nach dem BAföG geförderte Studierende grundsätzlich keine finanziellen Nachteile erleiden sollen. So wirken sich insbesondere die Schließung von Hochschulen bzw. Verlängerungen vorlesungsfreier Zeiten aufgrund der Pandemie derzeit nicht auf die Förderung aus. Bei verschobenem Vorlesungsbeginn im Wintersemester kann auch für Studienanfängerinnen und Studienanfänger die BAföG-Förderung bereits ab Beginn des Semesters geleistet werden, zu dem die Immatrikulation erfolgt ist, um eine Förderung ab Studienbeginn zu ermöglichen. Sofern ein Online-Lehrangebot zur Verfügung gestellt wird, um den Ausbildungsbetrieb auf diese Weise aufrecht zu erhalten, sind die geförderten Studierenden verpflichtet, an diesem Angebot teilzunehmen, um weiter BAföG-Leistungen beziehen zu können.

» Pressemitteilung des BMBF vom 13. März 2020

Werden die Vorlesungszeiten verlängert oder verkürzt?

Die Vorlesungszeiten werden im Wesentlichen denen eines Wintersemesters in Präsenzform entsprechen. Wir haben die Hochschulen gebeten, dem gesundheitlichen Schutz hohe Priorität einzuräumen und flexible Lösungen zu finden.

Wie wird mit Prüfungen und Praxislehrveranstaltungen umgegangen?

Neben Prüfungen sind im Wintersemester grundsätzlich auch Praxisveranstaltungen möglich – allerdings in Abhängigkeit vom Pandemiegeschehen und der Niedersächsischen Corona-Verordnung sowie den Regelungen der einzelnen Hochschulen. Ob Veranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden können, wird von den Hochschulen insofern sorgsam und verantwortungsvoll zu prüfen sein. Wichtig ist, dass auch im Wintersemester möglichst keiner und keinem Studierenden ein Nachteil entsteht. Dabei sollen die Hochschulen darauf achten, dass die Studierbarkeit gewährleistet ist. Da das Prüfungswesen bezüglich Hochschulprüfungen im Selbstverwaltungsrecht der Hochschulen liegt, haben wir der Landeshochschulkonferenz empfohlen, geeignete Regelungen zu treffen, um die durch die Pandemie entstandenen Erschwernisse und Verzögerungen auszugleichen und es zu ermöglichen, dass erforderliche Prüfungsleistungen auch im Fall eines gesteigerten Infektionsgeschehens flexibel erbracht werden können. Ob und wie Hochschulprüfungen angesichts der dann im Herbst und Winter jeweils gegebenen Entwicklungen stattfinden, entscheidet die jeweilige Hochschule.

Sind die Mensen geöffnet?

Nach der aktuell geltenden Corona-Verordnung dürfen Mensen Speisen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an Studierende abgeben; die Nutzung gemeinsamer Speiseräume und Speisesäle ist jedoch nicht zulässig. Hinweise, welche Mensen mit welchen Angeboten geöffnet sind, finden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Studentenwerke.

Können Bachelor- oder Masterarbeiten abgegeben werden?

Ja, das ist natürlich möglich. Auf welchem Wege Arbeiten abgegeben werden können, regeln die Hochschulen in eigener Zuständigkeit. Auskünfte erteilt das jeweilige Prüfungsamt.

Gibt es eine Verlängerung bei der Abgabe von Hausarbeiten oder anderen Abschlussarbeiten?

Die Regelung der Prüfungsangelegenheiten liegt bei den Hochschulen. Da die Prüfungsumstände sehr unterschiedlich sein können, bedarf es der Einschätzung der Prüfungsämter vor Ort, ob zum Beispiel eine Verlängerung der Fristen sinnvoll erscheint.

Ich studiere an einer niedersächsischen Hochschule und befinde mich gerade als Erasmus-Studierender im Ausland. Was muss ich beachten?

Für Erasmus-Studierende hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass bei Änderungen der Reisepläne (Rückkehr, Absage) die Kosten bis zur Höhe des vorher vereinbarten Gesamtstipendiums erstattet werden können. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat alle im Ausland befindlichen Erasmus-Geförderten aufgefordert, Kontakt mit ihrer Heimathochschule aufzunehmen.

» Informationen des DAAD

» FAQ der Europäischen Kommission zum ERASMUS-Programm (in englischer Sprache)

Welche Konsequenzen ergeben sich für den Forschungsbetrieb an Hochschulen?

Die Forschung an den Hochschulen ist stets weitergelaufen und wird dies, soweit irgend möglich, auch im Wintersemester tun. Dabei sind die Pandemieentwicklung und die Regeln der Niedersächsischen Corona-Verordnung sowie die Regeln der jeweiligen Hochschule zu beachten.

Dürfen Personen, die aus dem Ausland zurückkehren, die Hochschule betreten?

Zu beachten sind die jeweils geltenden Regelungen der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung und die aktuellen Hinweise des Robert Koch-Instituts.

» Vorschriften der Niedersächsischen Landesregierung

Wie sollen sich Hochschulen und kulturelle Einrichtungen verhalten, wenn ein Verdachts- bzw. Kontaktfall vorliegt?

Es gelten die Regelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Hat eine Einrichtung Kenntnis von Verdachts- bzw. Kontaktfällen, ist unverzüglich Kontakt mit dem zuständigen Staatlichen Gesundheitsamt aufzunehmen. Die Betroffenen sind darüber zu informieren. Das Gesundheitsamt bewertet das gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst die notwendigen und umzusetzenden Maßnahmen.

Ich studiere und habe meinen Nebenjob verloren – an wen kann ich mich wenden?

Die Bundesregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Studierende auf den Weg gebracht, die sich in einer finanziellen Notlage befinden und keine Möglichkeiten der Unterstützung haben. Seit Mai 2020 können sie ein Darlehen in Höhe von 650 Euro im Monat unbürokratisch online bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

» Informationen der KfW zum Studienkredit des Bundes

Studierende können bis Ende März 2021 jeweils monatliche Überbrückungshilfen von bis zu 500 Euro bei den niedersächsischen Studentenwerken beantragen.

» Informationen zur Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung


Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Forschungsförderung

Wie läuft die Projektabwicklung von Forschungsprojekten?

Die Abteilung für Forschung und Innovation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur verfolgt in der derzeitigen Covid-19-Lage lösungsorientierte und unkomplizierte Wege in der Projektabwicklung von Forschungsprojekten.

Das bedeutet, dass die Laufzeit von Projekten, die wegen der aktuellen Beschränkungen derzeit nicht durchgeführt werden können, auf Antrag per E-Mail verlängert werden.

Projekte, die noch nicht begonnen haben und deren Start sich aufgrund der Covid-19-Lage verzögert, sollen dies bei der Einstellung von Personal berücksichtigen, um unnötige Personalmehrkosten zu vermeiden. Der Projektstart von Projekten kann durch Änderungsbescheide unkompliziert verschoben werden. Verwendungsnachweise sowie Zwischennachweise und Sachberichte können auch in der Covid-19-Lage bspw. im Homeoffice gut erstellt, elektronisch abgestimmt und versandt werden. Fehlende Unterschriften können durch eine elektronische Bestätigung der Projektsprecherinnen bzw. Projektsprecher zunächst ersetzt werden. Die Unterschriften sollten bei Gelegenheit nachgeholt und die Verwendungsnachweise dann in Papierform nachgereicht werden.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Kultur und Weiterbildung

Finden Volkshochschul- und Musikschulkurse und andere außerschulische Bildungsangebote statt?

Seit der jüngsten Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung ist der Präsenzunterricht im Bereich der außerschulischen Bildung, vor allem in Volkshochschulen, Musikschulen und Einrichtungen der kulturellen Bildung untersagt (§ 14a). Zulässig ist die Durchführung von Prüfungen und die Bildungsberatung, sofern dabei das Abstandsgebot und die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden.

Eine Ausnahme nach § 2 Abs. 3 Nr. 6 für Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung liegt nur vor, wenn ein Bezug zu einem angestrebten oder dem ausgeübten Beruf besteht. Dies kann zum Beispiel im Bereich von Angeboten der außerbetrieblichen Berufsausbildung, den nach SGB II und SGB III geförderten Qualifizierungs- und Arbeitsförderungsmaßnahmen sowie den berufsbezogenen Zertifikatskursen der Fall sein.

Die Teilnahme an Integrations- und Berufssprachkursen hat hingegen keinen konkreten Bezug zu einem angestrebten oder dem ausgeübten Beruf und ist daher als Präsenzunterricht unzulässig.

Die Untersagung von Präsenzunterricht gilt zunächst bis zum Außerkrafttreten der Corona-Verordnung am 31. Januar 2021. Weiterhin möglich sind Online-Weiterbildungsangebote.

Welche Auswirkungen haben die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Kultureinrichtungen des Landes?

Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Kulturzentren, Museen, Ausstellungen, Galerien und ähnliche Einrichtungen sind laut der aktuell geltenden Niedersächsischen Corona-Verordnung für den Publikumsverkehr geschlossen.

Was gilt für Verkaufsgalerien?

Verkaufs- beziehungsweise Kunstgalerien sind Einrichtungen, die für den Verkauf von Kunst genutzt werden. Sie stellen gewerbliche Verkaufsräume für Kunst dar und sind daher dem Einzelhandel zugeordnet. Gemäß der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung sind für den Kundenverkehr und Besuche alle Verkaufsstellen des Einzelhandels mit Ausnahmen für Verkaufsstellen, die Lebensmittel oder Güter des täglichen Bedarfs anbieten, geschlossen, damit auch die Verkaufs- beziehungsweise Kunstgalerien. Zulässig ist die Auslieferung auf Bestellung sowie das sogenannte Click and Collect, das heißt der Verkauf zur Abholung bei kontaktloser Übergabe außerhalb der Geschäftsräume.

Welche Hilfen gibt es für Kulturschaffende, denen aufgrund der Absagen wirtschaftliche Einbußen entstehen?

Wir nehmen die Sorgen aller Kulturschaffenden sehr ernst. Laut dem Beschluss der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020 „wird der Bund Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern (Überbrückungshilfe III). Dies betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft und die Soloselbständigen.“

Anträge auf die sogenannte Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 gestellt werden. Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 31.03.2021 gestellt werden.

» November- und Dezemberhilfe im Überblick

Eine Hotline der Bundesagentur für Arbeit berät bundesweit speziell zur Lage von Soloselbstständigen unter der Telefonnummer 0800 4555521.

Für den Fall, dass Sie der Künstlersozialkasse angehören, finden Sie auf der Website der Künstlersozialkasse aktuelle Hinweise.

Wichtige Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen und Entwicklungen rund um den Themenbereich Kurzarbeit können Sie der Website des BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) entnehmen.

Auch auf Landesebene haben wir die Kulturschaffenden im Blick. Im Zuge des Umgangs mit den gesamten finanziellen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie müssen wir Künstlerinnen und Künstlern schnell und unbürokratisch finanziell helfen. Hierfür hat das MWK zum Beispiel ein Corona-Sonderprogramm für Soloselbständige auferlegt. Zudem können beim MWK Ko-Finanzierungsmittel für im Zusammenhang mit Pandemie durch den Bund auferlegte Programmen wie insbesondere den NEUSTART KULTUR beantragt werden.

» So hilft das Land Kulturschaffenden und kulturellen Einrichtungen

Unterstützt das Land Niedersachsen auch weiterhin Soloselbstständige im Kulturbereich?

Das Land Niedersachsen unterstützt soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen weiterhin mit einem Corona-Sonderprogramm. Kultureinrichtungen, die Soloselbstständige für künstlerische Veranstaltungen oder im Bereich der Kulturellen Bildung engagieren, können eine Förderung beantragen. Darüber hinaus werden innovative künstlerische Projekte gefördert, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen, sowie Soloselbstständige, die im nichtöffentlichen Bereich tätig sind.

Anträge auf Förderung können noch bis Ende Februar 2021 gestellt werden. Gefördert werden geplante Veranstaltungen bis zum 31.12.2021.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Förderlinien, Informationen zur Antragstellung und alle notwendigen Formulare:

» Corona-Sonderprogramm für soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen

MWK-Hotline: Allgemeine Fragen zu Fördermöglichkeiten durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120-2806. Eine Beratung zu Details einzelner Projektvorhaben findet unter dieser Rufnummer nicht statt.

Was passiert mit meinen Förderanträgen und Projekten im Kulturbereich?

Bei den vom Land geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden müssen, werden wir unsere rechtlichen Möglichkeiten im Sinne der Kulturschaffenden voll ausschöpfen. In vielen Fällen ist bereits viel Engagement und Geld in die nun ausfallenden oder verschobenen Aktivitäten geflossen. Pauschale Lösungen sind dabei bei der Vielzahl unterschiedlicher Förderungen nicht sinnvoll. Sie werden daher für den jeweiligen Einzelfall vorgenommen.

Gibt es finanzielle Hilfen für den Corona-gerechten Um- und Ausbau von Lüftungsanlagen?

Das Bundeswirtschaftsministerium gewährt im Rahmen eines Förderprogramms Zuschüsse für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von Lüftungsanlagen. Gefördert werden stationäre raumlufttechnische (RLT) Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie von Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind. Ab sofort können Zuschüsse beim Bundeswirtschaftsministerium beantragt werden. Die Richtlinie ist am 19. Oktober 2020 im Bundesanzeiger veröffentlicht worden.

Weitere Informationen: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201019-500-millionen-euro-fuer-raumlufttechnische-anlagen-in-oeffentlichen-gebaeuden-und-versammlungsstaetten-zur-eindaemmung-des-corona-virus.html

Das MWK gewährt Landesmittel zur Ko-Finanzierung dieses Programms. Die Zuwendungshöhe ergibt sich aus den Vorgaben des Bundes zum Eigenanteil. Die Förderkriterien zur Ko-Finanzierung des Landes sowie das entsprechende Antragsformular finden Sie auf unserer Internetseite unter folgendem Link: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/kofinanzierung-von-bundesprogrammen-im-zusammenhang-mit-der-covid-19-pandemie-193550.html


Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Bibliotheken

Sind die Bibliotheken geöffnet?

Die aktuelle Corona-Verordnung ermöglicht weiterhin die Ausleihe von Werken in öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken. In Hochschul- und Landesbibliotheken sind – gegebenenfalls aufgrund örtlicher Gegebenheiten eingeschränkt – auch die Lesesäle und Bibliotheksarbeitsplätze weiter zugänglich. Natürlich müssen auch hier der Mindestabstand und die Anforderungen an die Hygiene beachtet werden. Aufgrund möglicher weiterer Einschränkungen, wie gegebenenfalls reduzierter Öffnungszeiten, empfehlen wir vor einem Besuch der Bibliothek Ihrer Wahl einen Blick auf deren Homepage, auch müssen Medien häufig elektronisch vorbestellt werden.

Können die Bestände der niedersächsischen Landesbibliotheken online abgerufen werden?

Die niedersächsischen Landesbibliotheken verfügen über umfangreiche Onlineangebote, die in den vergangenen Monaten teilweise erheblich erweitert werden konnten.

Weitere Informationen finden sich auf den Homepages der Landesbibliotheken:

» Website der GWLB https://www.gwlb.de/

» Website der HAB http://www.hab.de/

» Website der LBO https://www.lb-oldenburg.de/

Ist meine Stadtbücherei geöffnet? Kann ich auch online etwas ausleihen?

Für den Publikumsverkehr sind öffentliche Bibliotheken geschlossen. Eine kontaktlose Ausleihe ist aber auch hier möglich. Zahlreiche Büchereien in Niedersachsen verfügen daneben über ein Online-Angebot an, das Sie auch von Zuhause aus nutzen können.

Wir beantworten Ihre Fragen!

Hinweise auf allgemeine Fördermöglichkeiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie geben Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums gerne unter der Telefonnummer 0511 120-2806. Eine Beratung zu Details der von Ihnen geplanten einzelnen Vorhaben ist unter dieser Rufnummer leider nicht möglich.

Erreichbarkeit: montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 16 Uhr

Kultur in Niedersachsen digital erleben

Viele kulturelle Einrichtungen in Niedersachsen können auch online besucht werden. Unter folgendem Link finden Sie einige Beispiele.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Pressestelle MWK

Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibnizufer 9
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2599
Fax: 0511/120-2601

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