Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur klar

Sprachförderung für Geflüchtete

Angebote


Sprache ist die zentrale Grundlage für Verständigung und eine gelingende Integration. Das Land hat daher zusätzliche Sprachförderangebote für Menschen eingerichtet, die vor Krieg und Terror nach Niedersachsen geflohen sind.

Rund zwei Drittel der Geflüchteten sind Erwachsene, die nicht mehr mit schulischen Angeboten erreicht werden. In den Einrichtungen der Erwachsenenbildung bietet Niedersachsen Basissprachkurse an, in denen schnell und unbürokratisch Grundkenntnisse der deutschen Sprache vermittelt werden. Diese Kurse stehen Geflüchteten unabhängig von Aufenthaltsstatus und Herkunftsland offen. Zudem erfolgt eine Feststellung der Kompetenzen, die die Teilnehmenden mitbringen. Im Sinne einer durchgängigen Bildungskette sind die Kurse anschlussfähig an weitere differenzierte Maßnahmen. Mit dem Ausbau dieser Sprachkurse sorgt das Land flankierend zu den Angeboten des Bundes dafür, dass kein Geflüchteter ohne Sprachkurs bleibt.

Die Geflüchteten bringen ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Qualifikationen mit nach Niedersachsen. Daher hat das Land zusätzlich zur Vermittlung von Sprachkenntnissen differenzierte Bildungsangebote sowohl im Bereich Grundbildung und Alphabetisierung als auch für Höherqualifizierte gestaltet.

Mit Intensivsprachkursen für höher qualifizierte Geflüchtete werden jährlich rund 1.000 Personen auf ein Hochschulstudium vorbereitet. Niedersachsen bietet mit diesem Programm höher qualifizierten Geflüchteten bestmögliche Chancen zur Fortsetzung oder Aufnahme eines Hochschulstudiums.


Weitere Infos:

Interessierte können sich vor Ort an die Einrichtungen der Erwachsenenbildung wenden. Die Koordination der Sprachförderprogramme erfolgt im Auftrag des MWK in der niedersächsischen Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB).


 

Mit dem Ausbau der Sprachkurse sorgt das Land flankierend zu den Angeboten des Bundes dafür, dass kein Geflüchteter ohne Sprachkurs bleibt. Bildrechte: Universität Göttingen

Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić zieht Zwischenbilanz zur Sprachförderung für Geflüchtete

 
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