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Diese Hilfen gibt es für Kulturschaffende und kulturelle Einrichtungen

zuletzt aktualisiert am 15.06.2021

Die Coronavirus-Pandemie hat alle Bereichen des gesellschaftlichen Lebens spürbar verändert und insbesondere die Kultur- und Kreativwirtschaft hat getroffen. Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Kulturzentren, Museen, Ausstellungen, Galerien und ähnliche Einrichtungen in Niedersachsen waren seit November 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen und haben erst in den vergangenen Wochen nach und nach wieder öffnen dürfen.

Für Künstlerinnen und Künstler sowie für viele vor allem kleine Kultureinrichtungen geht es um die Existenz. Die Landesregierung nimmt die Sorgen aller Kulturschaffenden sehr ernst und bietet Künstlerinnen und Künstlern schnell und unbürokratisch Hilfe an.

Schmuckbild: Eine Hand bedient das Mischpult einer Soundanlage.   Bildrechte: Pexels/Cesar de Miranda
Niedersachsen dreht auf: Das Land Niedersachsen hat ein Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen aufgelegt.

So hilft das Land

„Niedersachsen dreht auf“: Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen

Das Land Niedersachsen unterstützt soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen mit einem Corona-Sonderprogramm. Kultureinrichtungen, die Soloselbstständige für künstlerische Veranstaltungen (Förderlinie A) oder im Bereich der Kulturellen Bildung (Förderlinie B) engagieren, können eine Förderung beantragen. Darüber hinaus werden innovative künstlerische Projekte (Förderlinie C) gefördert sowie Soloselbstständige, die im nichtöffentlichen Bereich (Förderlinie D) tätig sind.

Wegen des großen Erfolges von „Niedersachsen dreht auf“ hat das Land die Laufzeit des Programms bis Ende 2022 verlängert. Vier Millionen Euro stehen für die Neuauflage des Programms bereit. Anträge auf Förderung in den Förderlinien A, B und C (bis 7.999 Euro) können bis zum 31. Dezember 2021 bei den Landschaftsverbänden (vorbehaltlich gegebenenfalls kürzerer Fristen einzelner Landschaftsverbände) gestellt werden. Anträge auf eine Förderung in den Förderlinien C (ab 8.000 Euro) und D können bis zum 31. Juli 2021 beim MWK gestellt werden.

» zum Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen

Darlehensförderprogramm „Niedersachsen-Schnellkredit gemeinnützige Organisationen“

Im November 2020 ist das Darlehensförderprogramm „Niedersachsen-Schnellkredit gemeinnützige Organisationen“ an den Start gegangen. Damit stellt die NBank aus Mitteln des Landes und der KfW gemeinnützigen Organisationen, die aufgrund der Corona-Pandemie in einen Liquiditätsengpass geraten sind, einen Kredit zur Finanzierung von Betriebsmitteln und kurzfristig nötigen Investitionen zur Verfügung.

Anträge müssen bis zum 23. Juni 2021 bei der bei der NBank eingegangen sein.

» zum Niedersachsen-Schnellkredit für gemeinnützige Organisationen

Kofinanzierung von Bundesprogrammen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie

Das Land Niedersachsen stellt Kofinanzierungsmittel für Projekte zur Verfügung, die mit Bundesmitteln aus dem Rettungspaket „Neustart Kultur“gefördert werden. Es handelt sich dabei um Sofortprogramme für Covid-19-bedingte Investitionen in Kultur­einrichtungen wie Museen, Ausstellungs­hallen, Gedenk­stätten, Veranstaltungs­orte für Konzerte, Tanz- und Theater­auf­führungen sowie sozio­­kultu­relle Zentren und Kulturhäuser.

» zur Kofinanzierung von Bundesprogrammen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie

So hilft der Bund

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Bund hat in enger Zusammenarbeit mit den Ländern einen Sonderfonds für Kulturveranstaltungen geschaffen. Mit dem 2,5 Milliarden Euro schweren Paket zur Wiederaufnahme des kulturellen Lebens sollen wirtschaftliche Nachteile durch die Corona-Pandemie ausgeglichen werden. Seit dem 15. Juni 2021 können Kulturveranstaltungen über die Seite Sonderfonds-Kulturveranstaltungen.de registriert werden.

Der Sonderfonds sieht zum einen die Förderung von kleineren Kulturveranstaltungen im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitshilfe mit bis zu 500 Teilnehmenden im Juli 2021 sowie mit bis zu 2.000 Teilnehmenden von August 2021 an vor. Zum anderen ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen vorgesehen, die ab September 2021 zur Verfügung stehen soll.

» zum Sonderfonds für Kulturveranstaltungen

Weitere Hilfen der Bundesregierung für Kreative

Die Bundesregierung hat ein Rettungspaket für den Kultur- und Medienbereich geschnürt: „Neustart Kultur“. Mit den Neustart-Programmen sowie weiteren Maßnahmen unterstützt der Bund Kultur- und Medienschaffende sowie Kultureinrichtungen.

Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona-Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten. Anträge können ab sofort über ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Anträge auf Neustarthilfe können bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

» zu den Maßnahmen der Bundesregierung für die Kultur- und Kreativwirtschaft im Überblick

» zur Übersicht über das Konjunkturprogramm für den Kultur- und Medienbereich „Neustart Kultur“

» zur Neustarthilfe im Überblick

» zur Plattform der Überbrückungshilfe mit Informationen zur Überbrückungshilfe II, zur Überbrückungshilfe III sowie zur November- und Dezemberhilfe

» direkt zur November- und Dezemberhilfe im Überblick

» zur KfW-Corona-Hilfe

Wir beantworten Ihre Fragen!

Hinweise auf allgemeine Fördermöglichkeiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie geben Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums gerne montags bis donnerstags jeweils von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120-2806. Eine Beratung zu Details der von Ihnen geplanten einzelnen Vorhaben ist unter dieser Rufnummer leider nicht möglich.

Artikel-Informationen

erstellt am:
30.10.2020
zuletzt aktualisiert am:
16.06.2021

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