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Diese Hilfen gibt es für Kulturschaffende und kulturelle Einrichtungen

zuletzt aktualisiert am 09.03.2021

Die Corona-Pandemie hat spürbare Veränderungen in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, insbesondere in die Kultur- und Kreativwirtschaft gebracht. Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Kulturzentren, Museen, Ausstellungen, Galerien und ähnliche Einrichtungen in Niedersachsen sind seit dem 2. November 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Für Künstlerinnen und Künstler sowie für viele vor allem kleine Kultureinrichtungen geht es um die Existenz.Die Landesregierung nimmt die Sorgen aller Kulturschaffenden sehr ernst und bietet Künstlerinnen und Künstlern schnell und unbürokratisch Hilfe an.

So hilft das Land

„Niedersachsen dreht auf“: Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen

Das Land Niedersachsen unterstützt soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen mit einem Corona-Sonderprogramm. Kultureinrichtungen, die Soloselbstständige für künstlerische Veranstaltungen oder im Bereich der Kulturellen Bildung engagieren, können eine Förderung beantragen. Darüber hinaus werden innovative künstlerische Projekte gefördert, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen, sowie Soloselbstständige, die im nichtöffentlichen Bereich tätig sind.

Anträge auf Förderung konnten bis Ende Februar 2021 gestellt werden. Gefördert werden geplante Veranstaltungen bis zum 31.12.2021.

Wegen des großen Erfolges von „Niedersachsen dreht auf“ verfolgt das Land Niedersachsen das Ziel, eine Fortsetzung des Programmes umzusetzen. Die Laufzeit des Programmes soll bis Ende 2022 verlängert werden. Das Land plant, die Fortsetzung durch Umschichtungen finanzieller Mittel aus anderen Programmen zu ermöglichen.

» zum Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen

Darlehensförderprogramm „Niedersachsen-Schnellkredit gemeinnützige Organisationen“

Am 12. November 2020 ist das neue Darlehensförderprogramm „Niedersachsen-Schnellkredit gemeinnützige Organisationen“ an den Start gegangen. Damit stellt die NBank aus Mitteln des Landes und der KfW gemeinnützigen Organisationen, die aufgrund der Corona-Pandemie in einen Liquiditätsengpass geraten sind, einen Kredit zur Finanzierung von Betriebsmitteln und kurzfristig nötigen Investitionen zur Verfügung.

Anträge müssen spätestens bis zum 25. Juni 2021 bei der bei der NBankeingegangen sein.

» zum Niedersachsen-Schnellkredit für gemeinnützige Organisationen

Kofinanzierung von Bundesprogrammen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie

Das Land Niedersachsen stellt Kofinanzierungsmittel für Projekte zur Verfügung, die mit Bundesmitteln aus dem Rettungspaket „Neustart Kultur“gefördert werden. Es handelt sich dabei um Sofortprogramme für Covid-19-bedingte Investitionen in Kultur­einrichtungen wie Museen, Ausstellungs­hallen, Gedenk­stätten, Veranstaltungs­orte für Konzerte, Tanz- und Theater­auf­führungen sowie sozio­­kultu­relle Zentren und Kulturhäuser.

» zur Kofinanzierung von Bundesprogrammen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie

So hilft der Bund

Hilfen der Bundesregierung für Kreative

Die Bundesregierung hat ein Rettungspaket für den Kultur- und Medienbereich geschnürt: „Neustart Kultur“. Mit den Neustart-Programmen sowie weiteren Maßnahmen unterstützt der Bund Kultur- und Medienschaffende sowie Kultureinrichtungen.

Anträge auf Novemberhilfe sowie auf Dezemberhilfe können bis zum 30. April 2021 gestellt werden.

Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona-Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten. Anträge können ab sofort über ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Anträge auf Neustarthilfe können bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

» zu den Maßnahmen der Bundesregierung für die Kultur- und Kreativwirtschaft im Überblick

» zur Übersicht über das Konjunkturprogramm für den Kultur- und Medienbereich „Neustart Kultur“

» zur Neustarthilfe im Überblick

» zur Plattform der Überbrückungshilfe mit Informationen zur Überbrückungshilfe II, zur Überbrückungshilfe III sowie zur November- und Dezemberhilfe

» direkt zur November- und Dezemberhilfe im Überblick

» zur KfW-Corona-Hilfe

Szene aus dem Stück „Die Möwe“ im Schlosstheater Celle mit Fabian Lichottka und Anne-Kristin Schiffmann.   Bildrechte: Schlosstheater Celle/Hubertus Blume
Szene aus dem Stück „Die Möwe“ im Schlosstheater Celle: „Die Möwe“ des Stücks ist einerseits tatsächlich ein Vogel, andererseits aber steht sie für die junge Schauspielerin Nina, die sich nach einem freien Künstlerleben sehnt.
Wir beantworten Ihre Fragen!

Hinweise auf allgemeine Fördermöglichkeiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie geben Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums gerne montags bis freitags jeweils von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120-2806. Eine Beratung zu Details der von Ihnen geplanten einzelnen Vorhaben ist unter dieser Rufnummer leider nicht möglich.

Artikel-Informationen

erstellt am:
30.10.2020
zuletzt aktualisiert am:
29.03.2021

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