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FAQ Corona-Virus

Fragen und Antworten für Wissenschaft, Kultur und Weiterbildung


Die Ausbreitung des Corona-Virus bringt in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens spürbare Veränderungen mit sich. Zur Eindämmung des neuartigen Virus und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger hat Niedersachsen weitreichende Maßnahmen ergriffen, die auch den Hochschulbetrieb, die Forschung und das kulturelle Leben betreffen. Die dynamischen Entwicklungen werden kontinuierlich beobachtet und Maßnahmen überprüft. Nachsteuerungen sind jederzeit möglich.



ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM CORONA-VIRUS

Wo sind Informationen zur aktuellen Entwicklung in Niedersachsen zu finden?

Tagesaktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Niedersachsen finden Sie auf den Internetseiten der Niedersächsischen Landesregierung.


Kann ich mich auch telefonisch informieren?

Die Niedersächsische Landesregierung hat unter 0511-120-6000 eine Info-Hotline eingerichtet. Sie ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 22 Uhr zu erreichen sowie am Wochenende von 10 bis 20 Uhr.
Darüber hinaus bieten die AOK und das Land Niedersachsen gemeinsam mit dem Landesgesundheitsamt eine telefonische Servicenummer zu Themen des Gesundheitsschutzes an. Unter der Telefonnummer 0511-4505-555 beantworten Expertinnen und Experten in der Zeit von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr Fragen zum Corona-Virus.



HOCHSCHULEN UND STUDIERENDE


Wie funktioniert der Lehrbetrieb im Sommersemester?

Die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2020 werden in Niedersachsen primär in digitaler Form durchgeführt.

Gilt das auch für die Hochschulen in privater Trägerschaft?

Wir haben unsere Empfehlung, den Vorlesungsstart zu verschieben, auch den Hochschulen in privater Trägerschaft zur Verfügung gestellt. Für weitere Informationen ist eine Nachfrage bei der jeweiligen Hochschule sinnvoll.

Welche Folgen ergeben sich aus der Verschiebung des Vorlesungsbeginns für den Bezug von BAföG?

Schließungen von Ausbildungsstätten bzw. Verlängerung von vorlesungsfreien Zeiten aufgrund der Corona-Pandemie sind förderungsrechtlich unschädlich. Das gilt auch für Studienanfänger, deren Ausbildung dann ausnahmsweise mit einer vorlesungsfreien Zeit beginnt. Dies hat das für das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zuständige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entschieden.
Sobald ein Online-Lehrangebot zur Verfügung gestellt wird, um den Ausbildungsbetrieb auf diese Weise aufrecht zu erhalten, sind die Auszubildenden verpflichtet, an diesem Online-Lehrangebot teilzunehmen, um weiter BAföG-Leistungen beziehen zu können.


Werden die Vorlesungszeiten verlängert oder verkürzt?

Diese Frage ist noch nicht endgültig entschieden, da sie auch von den weiteren Entwicklungen abhängt. Wir stehen dazu mit den Hochschulen in engem Austausch. Wir haben die Hochschulen gebeten, dem gesundheitlichen Schutz höchste Priorität einzuräumen und flexible Lösungen zu finden. Dies gilt auch hinsichtlich etwaiger Hochschulprüfungen. Da das Prüfungswesen bezüglich Hochschulprüfungen im Selbstverwaltungsrecht der Hochschulen liegt, haben wir der Landeshochschulkonferenz empfohlen, geeignete Regelungen zu treffen, um die durch die Pandemie bedingten Erschwernisse und Verzögerungen auszugleichen und die Erbringung von Prüfungsleistungen erforderlichenfalls zu ermöglichen.

Wie wird mit Prüfungen und Praxislehrveranstaltungen umgegangen?

Wichtig ist, dass durch die derzeitige Situation keiner und keinem Studierenden ein Nachteil entsteht. Ob eine Hochschulprüfung angesichts der aktuellen Entwicklungen stattfindet, entscheidet die jeweilige Hochschule. Unter Beachtung der Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind neben der Abnahme von Prüfungen auch Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Übungs- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen möglich. Die Notwendigkeit von Prüfungen und Praxisveranstaltungen in Präsenz ist von den Hochschulen sorgsam und verantwortungsvoll zu prüfen. Sie sollten nur dann stattfinden, wenn Substitutionsmöglichkeiten fehlen, ein Aufschieben unverhältnismäßig wäre und die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind. Insbesondere ist zu gewährleisten, dass soweit möglich der in der Verordnung genannte Mindestabstand eingehalten wird sowie Vorkehrungen, die den Zutritt steuern, Warteschlangen vermeiden und Anforderungen der Hygiene entsprechen, getroffen werden. Grundsätzlich sollten dabei alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Können entfallene Lehrveranstaltungen auch während des Sommersemesters nachgeholt werden?

Die Entscheidung darüber, ob das Lehrangebot zu einem späteren Zeitpunkt intensiviert wird, treffen die Hochschulen in eigener Verantwortung. Dabei müssen sie darauf achten, dass die Studierbarkeit gewährleistet ist. Optionen für die Hochschulen sind etwa Online-Lehre oder eine Verdichtung an Seminaren.

Sind die Bibliotheken geöffnet?

Bibliotheken können vom 20. April 2020 an wieder öffnen. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur empfiehlt den wissenschaftlichen Bibliotheken, also den Hochschulbibliotheken und Landesbibliotheken, die Ausleihe von Büchern und anderen Medien möglichst schnell wieder aufzunehmen. Eine Wiederöffnung der Lesesäle soll ebenfalls eingeleitet werden. Dabei sind die Mindestabstandsvorschrift und die Anforderungen an die Hygiene zu beachten.

Sind die Mensen geöffnet?

Mensen dürfen erst nach Zustimmung der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde betrieben werden, wenn auf der Grundlage eines Hygienekonzepts der Betreiberin oder des Betreibers sichergestellt ist, dass die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erheblich vermindert ist. Der Betrieb ist darauf ausgelegt, innerhalb kurzer Zeit eine große Zahl von Menschen zu versorgen. Hinweise darauf, wann und ob die einzelnen Mensen geöffnet werden, finden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Studentenwerke.

Können Bachelor- oder Masterarbeiten abgegeben werden?

Ja, das ist weiterhin möglich. Auf welchem Wege dies möglich ist, regeln die Hochschulen in eigener Zuständigkeit. Auskünfte erteilt das jeweilige Prüfungsamt.

Gibt es eine Verlängerung bei der Abgabe von Hausarbeiten oder anderen Abschlussarbeiten?

Die Regelung der Prüfungsangelegenheiten liegt bei den Hochschulen. Da die Prüfungsumstände sehr unterschiedlich sein können, bedarf es der Einschätzung der Prüfungsämter vor Ort, ob z. B. eine Verlängerung der Fristen sinnvoll erscheint.

Können Studierende der Hochschulmedizin unterstützend tätig werden?

Angesichts der rasch steigenden Infektionszahlen ist es sehr begrüßenswert, wenn sich möglichst zeitnah Freiwillige bei den jeweiligen Institutionen melden. So können Engpässe bei der Versorgung vermieden und das Gesundheitssystem funktionsfähig gehalten werden. Studierende der Humanmedizin können dabei aufgrund ihrer Vorkenntnisse besonders effektive Hilfe leisten. Wer sich als freiwillige Helferin oder freiwilliger Helfer engagieren möchte, richtet sich bitte direkt an die entsprechende Einrichtung.

Ich studiere an einer niedersächsischen Hochschule und befinde mich gerade als ERASMUS-Studierender im Ausland. Was muss ich beachten?

Für Erasmus-Studierende hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass bei Änderungen der Reisepläne (Rückkehr, Absage) die Kosten bis zur Höhe des vorher vereinbarten Gesamtstipendiums erstattet werden können. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat alle im Ausland befindlichen Erasmus-Geförderten aufgefordert, Kontakt mit ihrer Heimathochschule aufzunehmen.


Welche Konsequenzen ergeben sich für den Forschungsbetrieb an Hochschulen?

Die Forschung an den Hochschulen und Universitäten läuft weiter. Dabei ist große Achtsamkeit geboten und besonderes Augenmerk auf Infektionsschutz und Hygiene zu legen.

Dürfen Personen, die aus dem Ausland zurückkehren, die Hochschule betreten?

Zu beachten sind die Quarantäne-Regelungen des § 5 der Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus und die aktuellen Hinweise des Robert Koch-Instituts.


Wie sollen sich Hochschulen und kulturelle Einrichtungen verhalten, wenn ein Verdachts- bzw. Kontaktfall vorliegt?

Hat die Hochschule oder die kulturelle Einrichtung Kenntnis von Verdachts- bzw. Kontaktfällen, ist unverzüglich Kontakt mit dem zuständigen Staatlichen Gesundheitsamt aufzunehmen. Die Betroffenen sind darüber zu informieren. Das Gesundheitsamt bewertet das gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst die notwendigen und umzusetzenden Maßnahmen.

Ich studiere und habe meinen Nebenjob verloren – an wen kann ich mich wenden?

Die Bundesregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Studierende auf den Weg gebracht, die sich in einer finanziellen Notlage befinden und keine Möglichkeiten der Unterstützung haben. Zum einen können sie ab dem 8. Mai 2020 ein Darlehen in Höhe von 650 Euro im Monat unbürokratisch online bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Darüber hinaus ist ein Nothilfefonds aufgelegt worden, der insgesamt 100 Millionen Euro umfasst. Diese Mittel werden von den zuständigen Studentenwerken nach bestimmten Regelungen als nichtrückzahlbare Unterstützung an Studierende vergeben. Anträge können ab Juni 2020 gestellt werden.




FORSCHUNGSFÖRDERUNG


Die Abteilung für Forschung und Innovation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur verfolgt in der derzeitigen Covid-19-Lage lösungsorientierte und unkomplizierte Wege in der Projektabwicklung von Forschungsprojekten.

Das bedeutet, dass die Laufzeit von Projekten, die wegen der aktuellen Beschränkungen derzeit nicht durchgeführt werden können, auf Antrag per E-Mail verlängert werden. Projekte, die noch nicht begonnen haben und deren Start sich aufgrund der Covid-19-Lage verzögert, sollen dies bei der Einstellung von Personal berücksichtigen, um unnötige Personalmehrkosten zu vermeiden. Der Projektstart von Projekten kann durch Änderungsbescheide unkompliziert verschoben werden. Verwendungsnachweise sowie Zwischennachweise und Sachberichte können auch in der Covid-19-Lage bspw. im Homeoffice gut erstellt, elektronisch abgestimmt und versandt werden. Fehlende Unterschriften können durch eine elektronische Bestätigung der Projektsprecherinnen bzw. Projektsprecher zunächst ersetzt werden. Die Unterschriften sollten bei Gelegenheit nachgeholt und die Verwendungsnachweise dann in Papierform nachgereicht werden.



BIBLIOTHEKEN


Sind die Bibliotheken geöffnet?

Bibliotheken können vom 20. April 2020 an wieder öffnen. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur empfiehlt den wissenschaftlichen Bibliotheken, also den Hochschulbibliotheken und Landesbibliotheken, die Ausleihe von Büchern und anderen Medien möglichst schnell wieder aufzunehmen. Eine Wiederöffnung der Lesesäle soll ebenfalls eingeleitet werden. Dabei sind die Mindestabstandsvorschrift und die Anforderungen an die Hygiene zu beachten.

Können die Bestände der niedersächsischen Landesbibliotheken online abgerufen werden?

Die niedersächsischen Landesbibliotheken haben den digitalen Zugang zu ihren Beständen vorrübergehend erleichtert. Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (GWLB) Hannover, die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (HAB) und die Landesbibliothek Oldenburg (LBO) bieten Nutzerinnen und Nutzern ein vereinfachtes Verfahren für eine zeitlich befristete Online-Registrierung an und verzichten vorübergehend auf eine persönliche Anmeldung. Damit können Interessierte einen Großteil der Online-Angebote und E-Books von zuhause aus aufrufen. Weitere Informationen finden sich auf den Homepages der Landesbibliotheken:


Meine Stadtbücherei ist geschlossen. Kann ich online etwas ausleihen?

Zahlreiche Büchereien in Niedersachsen bieten ein zeitlich befristetes erweitertes Online-Angebot an. Bitte informieren Sie sich auf der Website Ihrer jeweiligen Stadt- oder Gemeindebibliothek. Grundsätzlich dürfen die öffentlichen Bibliotheken seit dem 20. April 2020 wieder öffnen.



KULTUR & WEITERBILDUNG


Welche kulturellen Einrichtungen sind ab dem 6. Mai wieder geöffnet?

Geöffnet werden können ab dem 6. Mai alle Museen und Ausstellungen, egal ob in geschlossenen Räumen oder draußen. Dazu gehören auch die Freilichtmuseen. Wichtig ist, dass bei dem Besuch von Ausstellungen und Indoor-Museen zu jedem Zeitpunkt der Mindestabstand von 1,50 m eingehalten wird. Außerdem ist auf absolute Hygiene zu achten, die Besucherinnen und Besucher werden angehalten, sich die Hände zu waschen und die Nies- und Hust-Etikette einzuhalten. Die Betreiber der Einrichtung sind verpflichtet, Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen vorzusehen. Es dürfen sich immer nur so viele Besucherinnen und Besucher in den Räumen der Einrichtung aufhalten, dass durchschnittlich 10 Quadratmeter Verkehrsfläche je anwesende Person gewährleistet sind.

Warum bleiben Theater, Opern und Konzerthäuser erst noch geschlossen?

Die Öffnung von Theatern, Opern und Konzerthäusern ist derzeit leider noch nicht möglich. Denn wo sich viele Menschen auf engem Raum zusammenfinden, ist die Gefahr einer Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch nicht zu unterschätzen. Experimenteller Spielbetrieb ist aber zum Beispiel als Autotheater oder -konzert möglich. Auch hier gelten natürlich klare Regeln. So dürfen sich beispielsweise in einem Auto nicht mehr als zwei Menschen aufhalten, es sei denn sie wohnen zusammen oder sie kommen aus nicht mehr als zwei verschiedenen Hausständen.

Welche Hilfen gibt es für Kulturschaffende, denen aufgrund der Absagen wirtschaftliche Einbußen entstehen?

Das MWK hat ein Hilfsprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine aufgelegt. Die Unterlagen zu der "Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung von durch die COVID-19-Pandemie in Liquiditätsengpässe geratene Einrichtungen im Kulturbereich (Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine)" stehen auf der Website des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur zum Download zur Verfügung. Anträge können bis zum 15.07.2020, vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Mittel, gestellt werden.

Anträge bis max. 8.000 Euro sind per Post beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Voraussetzungen dieser Richtlinie in eigener Zuständigkeit durchführt. Anträge über 8.000 Euro sind per Post direkt beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zu stellen.

Details zur Richtlinie und zur Antragstellung finden Sie unter dem folgenden Link:


Dieses Hilfsprogramm ergänzt das von der Bundesregierung beschlossene Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Pandemie.


Weitere Informationen können Sie darüber hinaus der Homepage des Wirtschaftsministeriums sowie beispielsweise der Website von Musikland Niedersachsen entnehmen. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert.

Für den Fall, dass Sie der Künstlersozialkasse angehören, finden Sie dort aktuelle Hinweise zu den Folgen der Corona-Pandemie. Wichtige Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen und Entwicklungen rund um den Themenbereich Kurzarbeit können Sie der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales entnehmen.


Hinweis: Seit dem 01.06.2020 ist es nicht mehr möglich, Anträge für das Programm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums bei der NBank zu stellen. Das Programm ist ausgelaufen.

Was passiert mit meinen Förderanträgen und Projekten im Kulturbereich?

Bei den vom Land geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden müssen, werden wir unsere rechtlichen Möglichkeiten im Sinne der Kulturschaffenden voll ausschöpfen. In vielen Fällen ist bereits viel Engagement und Geld in die nun ausfallenden oder verschobenen Aktivitäten geflossen. Pauschale Lösungen sind dabei bei der Vielzahl unterschiedlicher Förderungen nicht angebracht. Eine Lösung kann nur für den jeweiligen Einzelfall erfolgen.

Wo finden Kulturvereine und -initiativen Informationen?

Der Landesverband Soziokultur in Niedersachsen e.V. hat auf seiner Website zahlrerneiche Hinweise gesammelt und bietet Sprechstunden für Kulturschaffende aller Sparten an.


Finden Volkshochschul- und Musikschulkurse und andere Weiterbildungsangebote wieder statt?

Außerschulische Bildungsangebote – dazu zählen u.a. Volkshochschulkurse und Heimvolkshochschulkurse mit Übernachtung – dürfen wieder wahrgenommen werden. Auch Prüfungen dürfen stattfinden. Dies gilt auch für die Musikschulen. Bläserensembles und Bläserorchester sowie Chöre dürfen ab dem 25. Mai einzeln oder in Kleingruppen mit bis zu vier Personen unterrichtet werden. Für alle Einrichtungen gilt: Eine Wiederaufnahme der Angebote ist nur dann zulässig, wenn sichergestellt ist, dass beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden kann. Außerdem müssen die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen und drei Wochen lang von der Einrichtung aufbewahrt werden.

Weiterführende Informationen für die Erwachsenen- und Weiterbildung finden Sie auf der Website der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB).



Eine behandschuhte Hand hält ein Probenröhrchen mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Blutprobe. Im Hintergrund sind weitere Probenröhrchen zu sehen. Ein Pfeil weist darauf hin, dass das Bild verlinkt ist. Bildrechte: iStock/jarun011
Aktuelle Information der Niedersächsischen Landesregierung

Auf den Seiten der niedersächsischen Landesregierung finden Sie übergreifende aktuelle Informationen, Pressemitteilungen und Erlasse zum Corona-Virus in Niedersachsen

Kultur in Niedersachsen digital erleben

Viele kulturelle Einrichtungen in Niedersachsen können auch online besucht werden. Unter folgendem Link finden Sie einige Beispiele.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Pressestelle MWK

Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibnizufer 9
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2599
Fax: 0511/120-2601

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