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Wissenschaft, Kultur & Weiterbildung – Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

zuletzt aktualisiert am 16.12.2021

Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens hat das Land Niedersachsen die Schutzmaßnahmen ausgeweitet. Geregelt werden die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in der Niedersächsischen Corona-Verordnung.

» zu den Vorschriften der Landesregierung

Die Maßnahmen der Landesregierung betreffen auch die Hochschulen, die Forschung, das kulturelle Leben sowie die Erwachsenenbildung. In unseren MWK-FAQ beantworten wir alle häufig gestellten Fragen zum Lehrbetrieb an den Hochschulen, zu Forschung und Forschungsförderung sowie zu Kultur und Weiterbildung.


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Wo finde ich Informationen zur aktuellen Entwicklung in Niedersachsen?

Tagesaktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Niedersachsen finden Sie auf der zentralen Corona-Website der Niedersächsischen Landesregierung.

» www.niedersachsen.de/Coronavirus

Kann ich mich auch telefonisch informieren?

Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 120-6000 von Montag bis Freitag von 9 bis 16.30 Uhr.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Hochschulen und Studium

Wie funktioniert der Lehrbetrieb im Wintersemester 2021/2022?

Die niedersächsischen Hochschulen haben das laufende Wintersemester mit möglichst weitgehender Rückkehr zum Präsenzunterricht begonnen. Damit teilen sie in ihren Planungen die im Rahmen der Kultusministerkonferenz verfolgte Zielrichtung aller Länder. Wir haben die Hochschulen gebeten, dem gesundheitlichen Schutz hohe Priorität einzuräumen und flexible Lösungen zu finden.

Auch nach Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung am 24. November 2021 dürfen die niedersächsischen Hochschulen unabhängig von der Warnstufe (» zur Übersicht: Warnstufen) für eine Übergangszeit weiterhin Studium und Lehre nach dem sogenannten 3G-Modell organisieren. Selbstverständlich sind die auch schon bislang geltenden Schutzmaßnahmen, Hygienekonzepte, Maske, Abstand soweit möglich und Kontroll- und Nachverfolgungsverpflichtungen mit großer Sorgfalt strikt umzusetzen. Die Gesundheit der Studierenden sowie sonstigen Mitglieder und Angehörigen der Hochschule ist bestmöglich zu schützen. Abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehenes ist es jedoch bereits jetzt erforderlich, dass die Hochschulen Vorkehrungen für einen zeitnahen Wechsel in den 2G-Betrieb treffen. Dafür bieten sich insbesondere Hybridveranstaltungen an.

Unabhängig davon können die niedersächsischen Hochschulen bereits jetzt den Zutritt auf 2G beschränken.

Außer den Regelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung sind die Regeln der jeweiligen Hochschule, betreffend zum Beispiel das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung oder Abstandsregelungen zu beachten. Im Rahmen der geltenden Regelungen und abhängig vom Infektionsgeschehen entscheiden die Hochschulen, ob und welche Veranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden können. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Hochschule.

Sind die Mensen geöffnet?

Die Mensen sind grundsätzlich geöffnet. Sie sind für die Versorgung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden von der 3G-Regelung ausgenommen, wenn nicht die Hochschule für sich etwas anderes regelt. Nähere Informationen zur Öffnung der Mensen und zu deren Angebot erhalten Sie auf den Internetseiten der Studentenwerke.

Hat Niedersachsen die individuelle Regelstudienzeit verlängert?

Ja. Für im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021 oder Sommersemester 2021 immatrikulierte und nicht beurlaubte Studierende hat Niedersachsen die individuelle Regelstudienzeit um insgesamt drei Semester verlängert. Der BAföG-Anspruch verlängert sich entsprechend.

Ich studiere an einer niedersächsischen Hochschule und befinde mich gerade als Erasmus-Studierender im Ausland. Was muss ich beachten?

Für Erasmus-Studierende hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass bei Änderungen der Reisepläne (Rückkehr, Absage) die Kosten bis zur Höhe des vorher vereinbarten Gesamtstipendiums erstattet werden können. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat alle im Ausland befindlichen Erasmus-Geförderten aufgefordert, Kontakt mit ihrer Heimathochschule aufzunehmen.

Ich studiere und habe meinen Nebenjob verloren – an wen kann ich mich wenden?

Die Bundesregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Studierende auf den Weg gebracht, die sich in einer finanziellen Notlage befinden und keine Möglichkeiten der Unterstützung haben. Seit Mai 2020 können sie ein Darlehen in Höhe von 650 Euro im Monat unbürokratisch online bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

» Informationen der KfW zum Studienkredit des Bundes

Studierende können bis zum Ende des Sommersemesters 2021 jeweils monatliche Überbrückungshilfen von bis zu 500 Euro bei den niedersächsischen Studentenwerken beantragen. Nach dem 30. September 2021 ist keine Antragstellung mehr möglich.

» Informationen zur Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (PDF)


Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Forschungsförderung

Wie läuft die Projektabwicklung von Forschungsprojekten?

Die Abteilung für Forschung und Innovation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur verfolgt lösungsorientierte und unkomplizierte Wege in der Projektabwicklung von Forschungsprojekten. Das bedeutet, dass die Laufzeit von Projekten, die wegen der aktuellen Beschränkungen derzeit nicht durchgeführt werden können, auf Antrag per E-Mail verlängert werden.

Projekte, die noch nicht begonnen haben und deren Start sich aufgrund der Corona-Pandemie verzögert, sollen dies bei der Einstellung von Personal berücksichtigen, um unnötige Personalmehrkosten zu vermeiden. Der Projektstart kann durch Änderungsbescheide unkompliziert verschoben werden.

Verwendungsnachweise sowie Zwischennachweise und Sachberichte können elektronisch abgestimmt und versandt werden. Fehlende Unterschriften können durch eine elektronische Bestätigung der Projektsprecherinnen beziehungsweise Projektsprecher zunächst ersetzt werden. Die Unterschriften sollten bei Gelegenheit nachgeholt und die Verwendungsnachweise dann in Papierform nachgereicht werden.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Kultur

Welche Regelungen gelten für Kulturveranstaltungen?

Die Regelungen sind abhängig davon, wie groß die Veranstaltung ist und ob eine Warnstufe ausgerufen wurde. Unabhängig von den in der Corona-Verordnung festgelegten Mindestvoraussetzungen kann der Zutritt für Veranstaltungen natürlich auch auf Personen begrenzt werden, die entweder geimpft oder genesen sind (die sogenannte 2G-Regel), sowie auf Personen, die daneben außerdem getestet sind (die sogenannte 2G+Regel). Auf die zusätzliche Testung kann man verzichten, wenn Besucherin oder Besucher bereits die 3. Impfung erhalten haben. Generell gelten

bei Veranstaltungen mit bis zu 500 Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel folgende Regeln:

Besteht keine Warnstufe, liegt aber der Indikator „Neuinfizierte“ bei mehr als 35, dann gilt 3G bei Veranstaltungen zwischen 25 und 500 Personen:

Besteht die Warnstufe 1, dann gilt für Veranstaltungen zwischen 25 und 500 Personen:

  • In geschlossenen Räumen 2G
  • Unter freiem Himmel 3G

Besteht die Warnstufe 2, dann gilt für Veranstaltungen zwischen 15 und 1000 Personen:

  • In geschlossenen Räumen 2G+ und das Tragen einer Maske von FFP-2-Qualität. Der Nachweis der Testung entfällt, wenn die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer 70 Prozent der Personenkapazität der Einrichtung nicht überschreitet.
  • Unter freiem Himmel 2G

Besteht die Warnstufe 3, dann gilt für Veranstaltungen zwischen 10 und 500 Personen sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel:

  • 2G+ und das Tragen einer FFP-2-Maske. Der Nachweis der Testung entfällt, wenn die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer 70 Prozent der Personenkapazität der Einrichtung nicht überschreitet. Tanzveranstaltungen sind verboten.
Darüber hinaus ist folgendes zu beachten:

Bei dieser Veranstaltungsgröße ist eine Schachbrettbelegung (1 Meter Abstand von Nase zu Nase) generell zulässig. Dann darf bis einschließlich Warnstufe 2 auch die Maske am Sitzplatz abgenommen werden. Ebenfalls bis Warnstufe 2 gibt es die Möglichkeit, auf den Abstand zu verzichten, wenn jede Person eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und verbale Interaktion und Kommunikation nicht zu erwarten ist. Ab Warnstufe 3 ist der Mindestabstand die Schachbrettbelegung. Auch in desem Fall muss eine FFP2-Maske am Sitzplatz getragen werden.

Für alle Veranstaltungen mit mehr als 500 Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen gelten folgende Regeln:
  • Die Veranstaltung muss unabhängig von Warnstufen immer genehmigt werden.
  • Die Zulassung muss einen Vorbehalt des Widerrufs enthalten.
  • Es muss ein Hygienekonzept vorgelegt werden.
  • Die Einhaltung des Abstandes kann durch Zuweisung eines festen Sitzplatzes oder durch eine Schachbrettbelegung erfolgen.
  • Der Abstand muss nicht eingehalten werden, wenn jede Person eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und verbale Interaktion und Kommunikation nicht zu erwarten ist.
  • Der Alkoholkonsum während der Veranstaltung ist einzuschränken.

Bei mehr als 2500 Besucherinnen und Besucher muss außerdem eine hinreichende Lüftung durch eine Lüftungsanlage erfolgen.

Bis einschließlich der Warnstufe 1 gilt:

  • 2G
  • Bei mehr als 2500 Besucherinnen und Besucher muss eine Kontaktnachverfolgung gewährleistet sein. Dies kann durch personalisiert Tickets oder sonst nach Möglichkeit digital erfolgen.
  • Bei mehr als 2500 Besucherinnen und Besucher darf die Zulassung nicht erteilt werden, wenn die Personenanzahl 30 % der Kapazität der gesamten Einrichtung überschreitet.
  • Veranstaltungen mit mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher sind nicht zulässig. Bei Schachbrettbelegung oder wenn ein noch größerer Abstand eingehalten wird, dann darf die Maske am Sitzplatz abenommen werden.

Bei Schachbrettbelegung oder wenn ein noch größerer Abstand eingehalten wird, dann darf die Maske am Sitzplatz abenommen werden.

Besteht die Warnstufe 2, dann gilt:

  • 2G+
  • FFP-2-Masken müssen getragen werden. Diese dürfen auch am Sitzplatz nicht abgenommen werde. Dies gilt unabhängig davon, welche Belegung (Schachbrett etc.) angewendet wird.
  • Es muss eine Kontaktnachverfolgung gewährleistet sein. Dies kann durch personalisiert Tickets oder sonst nach Möglichkeit digital erfolgen.
  • Veranstaltungen mit mehr als 2500 Besucherinnen und Besucher sind nicht zulässig.

Besteht die Warnstufe 3, dann dürfen keine Veranstaltungen zugelassen werden.

Für alle Veranstaltungen mit mehr als 500 Besucherinnen und Besuchern unter freiem Himmel gelten folgende Regeln:

  • Die Veranstaltung muss unabhängig von Warnstufen immer genehmigt werden.
  • Die Zulassung muss einen Vorbehalt des Widerrufs enthalten.
  • Es muss ein Hygienekonzept vorgelegt werden.
  • Die Einhaltung des Abstandes kann durch Zuweisung eines festen Sitzplatzes oder durch eine Schachbrettbelegung erfolgen.
  • Der Abstand muss nicht eingehalten werden, wenn jede Person eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und verbale Interaktion und Kommunikation nicht zu erwarten ist.
  • Der Alkoholkonsum während der Veranstaltung ist einzuschränken.

Bis einschließlich der Warnstufe 1 gilt außerdem:

  • 3G
  • Bei mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher muss eine Kontaktnachverfolgung gewährleistet sein. Dies kann durch personalisiert Tickets oder sonst möglichst digital erfolgen.
  • Bei mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher darf die Zulassung nicht erteilt werden, wenn die Personenanzahl 30 % der Kapazität der gesamten Einrichtung überschreitet.
  • Veranstaltungen mit mehr als 10 000 Besucherinnen und Besucher sind nicht zulässig.
  • Bei Schachbrettbelegung oder wenn noch ein größerer Abstand eingehalten wird, dann darf die Maske am Sitzplatz abgenommen werden.

Besteht die Warnstufe 2, dann gilt außerdem:

  • 2G
  • FFP-2-Masken. Diese dürfen auch am Sitzplatz nicht abgenommen werde. Dies gilt unabhängig davon, welche Belegung (Schachbrett etc.) angewendet wird.
  • Es muss eine Kontaktnachverfolgung gewährleistet sein. Dies kann durch personalisierte Tickets oder sonst möglichst digital erfolgen.
  • Veranstaltungen mit mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher sind nicht zulässig.

Besteht die Warnstufe 3, dann dürfen keine Veranstaltungen zugelassen werden.

Welche Regelungen gelten für Chöre und Musikschulen?

Die Regelungen für Chöre und Musikschulen hängen wie bisher auch vom Einzelfall ab. Wichtig ist zuerst, ob und wenn ja welche Warnstufe herrscht. Denn je nach Warnstufe gelten unterschiedliche Teilnehmerzahlen bis zu denen lediglich die allgemeinen Regeln der Corona-Verordnung auch für Chöre und Musikschulen gelten.

Das sind

  • bis einschließlich Warnstufe 1: 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
  • Warnstufe 2: 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
  • Warnstufe 3: 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wenn die Gruppen größer sind gelten statt der allgemeinen Regeln die jeweiligen Vorschriften nach §8 der Verordnung.

Unter welchen Umständen dürfen Amateurtheater proben?

Die aktuelle Situation ist dadurch geprägt, dass das Land Niedersachsen eine sogenannte Weihnachtsruhe eingeführt hat, die durch die aktuelle Niedersächsische Corona-Verordnung seit dem 24.12.2021 vorläufig bis zum 15.01.2022 gilt. Für private Zusammenkünfte gilt daher derzeit § 7a Absatz 4 der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Danach dürfen sich grundsätzlich höchstens 10 Personen auf der Grundlage der 2 G –Regeln treffen, wobei Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mitgezählt werden. Proben mit bis zu 10 Personen auf der Bühne sind also zulässig.

Wenn die eben genannte Personenanzahl überschritten wird, ergeben sich die Rahmenbedingungen aus § 3 Absatz 5 in Verbindung mit § 8 Absatz 6 a der Niedersächsischen Corona-Verordnung, da für das gesamte Land aktuell die Warnstufe 3 gilt. Danach sind Amateur-Theaterproben für geplante Veranstaltungen auch mit 25 Personen zulässig, allerdings unter den hier genannten strengeren Vorgaben und damit auch der grundsätzlichen Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Art von Räumlichkeit die Proben stattfinden.

Welche Hilfen gibt es für Kulturschaffende und kulturelle Einrichtungen?

Von „Niedersachsen dreht auf“ bis zum Neustart Kultur: Wir haben die Hilfen des Landes und die Hilfen des Bundes in einer Übersicht für Sie zusammengestellt.

» zur Übersicht der Hilfen für Künstlerinnen und Künstler sowie für Kultureinrichtungen


Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Weiterbildung

Was gilt in der außerschulischen Bildung, der Erwachsenen- und Weiterbildung?

Auch mit der neuen Corona-Verordnung gelten die Basisschutzmaßnahmen weiter. Dazu gehören:

  • das Einhalten eines Abstands von 1,5 Metern zu anderen Personen und Gruppen
  • das Tragen einer medizinischen Maske in geschlossenen Räumen, solange kein Sitzplatz eingenommen wird
  • ausreichende Hygiene und regelmäßiges Lüften

Für die weiteren Bestimmungen kommt es zunächst darauf an, ob es sich um eine berufliche Aus-, Fort- oder Weiterbildung handelt.

Trifft dies zu, dann gilt ab Warnstufe 1 (» zur Übersicht: Warnstufen) die sogenannte 3G-Regel. Das bedeutet: Der Zutritt ist nur noch möglich mit dem Nachweis einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder einem nicht länger als 24 Stunden (nach einem PoC-Antigen-Test oder Selbsttest unter Aufsicht) beziehungsweise 48 Stunden (nach einem PCR-Test) zurückliegenden negativen Testergebnis. Die Maske dürfte am Sitzplatz abgenommen werden. Derzeit empfehlen wir im Sinne des gemeinsamen Schutzes die Maske aufzulassen.

Bei allen anderen Arten der außerschulischen Bildung hängen die Bestimmungen von der Größe der Gruppe ab.

Überschreitet diese bei der jeweiligen Warnstufe die festgelegten Größen von

  • bis Warnstufe 1: 25 Personen
  • ab Warnstufe 2: 15 Personen
  • ab Warnstufe 3: 10 Personen

dann gelten die Bestimmungen nach §8 der Verordnung entsprechend.

Aufgrund der Dynamik des Infektionsgeschehens und der Möglichkeit der Kommunen, im Rahmen der Festlegung der Warnstufen auch weitergehende Regelungen zu treffen, empfehlen wir auch immer die Regelungen der Allgemeinverfügungen zu beachten. Diese könnten die allgemeinen Regelungen der Verordnung weiter verschärfen.

Gibt es eine Ausnahme für Musikschulen bezüglich des Tragens einer Maske?

Ja. Wenn die musikalische Aktivität, zum Beispiel das Spielen eines Blasinstruments oder die Gesangsausbildung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausschließt, besteht keine Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Bibliotheken

Sind die wissenschaftlichen Bibliotheken (Hochschul- und Landesbibliotheken) geöffnet?

Die wissenschaftlichen Bibliotheken sind unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen geöffnet. Für Informationen zu den jeweiligen Regelungen vor Ort, wie ggf. Anmeldungen für Arbeitsplätze und Öffnungszeiten, empfehlen wir vor einem Besuch der Bibliothek Ihrer Wahl einen Blick auf deren Homepage.

Können die Bestände der niedersächsischen Landesbibliotheken online abgerufen werden?

Die niedersächsischen Landesbibliotheken verfügen über umfangreiche Onlineangebote, die in den vergangenen Monaten teilweise erheblich erweitert werden konnten.

Weitere Informationen finden sich auf den Homepages der Landesbibliotheken:

» Website der GWLB https://www.gwlb.de/

» Website der HAB http://www.hab.de/

» Website der LBO https://www.lb-oldenburg.de/

Sind die öffentlichen Bibliotheken geöffnet?

Nach der Corona-Verordnung gilt derzeit für den Zugang zu öffentlichen Bibliotheken – wie im Einzelhandel – die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus und das Abstandsgebot von 1,5 Metern. Darüber hinausgehende Regeln gelten – in Abhängigkeit von der jeweiligen Warnstufe und der Teilnehmerzahl – nur für Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen (vgl. §8 Corona-Verordnung), also beispielsweise für Lesungen und Führungen.



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Kultur in Niedersachsen digital erleben

Viele kulturelle Einrichtungen in Niedersachsen können auch online besucht werden. Unter folgendem Link finden Sie einige Beispiele.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Pressestelle MWK

Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibnizufer 9
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2599
Fax: 0511/120-2601

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